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DFB-Skandal: Neue Verwirrung um Zahlungen an FIFA

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WM-Affäre zieht weitere Kreise  

Neue Verwirrung um Millionen-Zahlungen an FIFA

29.10.2015, 18:57 Uhr | sid

DFB-Skandal: Neue Verwirrung um Zahlungen an FIFA. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach steht weiter mit dem Rücken zur Wand.  (Quelle: dpa)

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach steht weiter mit dem Rücken zur Wand. (Quelle: dpa)

In der WM-Affäre herrscht neue Verwirrung um ungeklärte Zahlungen des Organisationskomitees für die WM 2006 in Deutschland an den Weltverband FIFA.

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet unter Bezugnahme auf Untersuchungen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), dass die 2005 angewiesenen 6,7 Millionen Euro des WM-OK auf ein Konto der Züricher UBS-Bank geflossen wären.

Und nicht wie bislang angegeben auf ein Konto der FIFA. Demnach soll der Weltverband die Summe auf ein Konto des früheren adidas-Chefs Robert Louis-Dreyfus transferiert haben.

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"Bild": Linsi leitete Zahlung an Dreyfus weiter

Die "Bild"-Zeitung hingegen meldete mit Hinweisen auf Quellen bei den FIFA-Ermittlern der US-Kanzlei Quinn Emanuel, dass die OK-Zahlung vom damaligen Schweizer FIFA-Generalsekretär Urs Linsi umgehend an Dreyfus weitergeleitet worden wäre.

US-Kanzlei findet keinen Zahlungseingang

Ungereimtheiten bestünden auch hinsichtlich des angeblichen Dreyfus-Darlehens für das WM-OK von 2002.

Laut "Bild" hätten die Quinn-Emanuel-Prüfer bei der FIFA auf den Verbandskonten auch weder vor 2002 noch danach einen Eingang der 6,7 Millionen Euro finden können. Die Summe soll Dreyfus gegen einen Schuldschein von Franz Beckenbauer für die WM-Macher an die FIFA vorgestreckt haben.

Die FIFA hatte bereits in der vergangenen Woche erklärt, dass 2002 beim Weltverband entgegen den Darstellungen von DFB-Chef Wolfgang Niersbach keine Buchung auf FIFA-Konten über 6,7 Millionen Euro von Dreyfus registriert wurde.

DFB gründet "Soko WM-Affäre"

Unterdessen ermitteln in der WM-Affäre nun offiziell auch DFB-Gremien. Der DFB-Kontrollausschussvorsitzende Anton Nachreiner bestätigte dem Fachmagazin "kicker" die Gründung einer Sonderkommission für Ermittlungen zu ungeklärten Zahlungen des WM-OK von 2005 an den Weltverband FIFA.

Laut Nachreiner wird die Kommission "sich mit der vom Präsidium beauftragten Aufklärung befassen. Wir werden jetzt schnell ermitteln". Die Kommission soll den Angaben des Blattes zufolge an die DFB-Führung berichten.

Auch Wirtschaftskanzlei ermittelt weiter

Die "Soko WM-Affäre" ist bereits die zweite Instanz beim DFB zur Überprüfung der Vorgänge bei der Organisation des "Sommermärchens".

Schon seit der vergangenen Woche untersuchen im Auftrag der Verbandsführung externe Ermittler der Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer die Zusammenhänge der ominösen Überweisung des WM-OK von 2005 an die FIFA.

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