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Franz Beckenbauer unterschrieb wohl Skandal-Dokument für WM 2006

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Medien berichten von Skandal-Dokument  

WM-Affäre: Spur führt zu Franz Beckenbauer

10.11.2015, 13:37 Uhr | sid

Franz Beckenbauer unterschrieb wohl Skandal-Dokument für WM 2006. Der Druck auf Franz Beckenbauer nimmt zu. (Quelle: dpa)

Der Druck auf Franz Beckenbauer nimmt zu. (Quelle: dpa)

Das Skandal-Dokument, das im Zuge der WM-Affäre 2006 den versuchten Stimmenkauf nahelegt und den Deutschen Fußball-Bund (DFB) damit schwer in Bedrängnis bringt, scheint von Franz Beckenbauer unterschrieben worden zu sein.

Das berichtet die "Bild"-Zeitung, ohne eine Quelle zu nennen. Die Agentur des früheren WM-Organisationschefs, MHM Group GmbH aus Kitzbühel, gab auf SID-Anfrage zunächst keine Stellungnahme ab.

"SZ": Beckenbauer war beteiligt

Auch die "Süddeutsche Zeitung", die unmittelbar nach dem Rücktritt von DFB-Boss Wolfgang Niersbach von dem Vertragsentwurf aus dem Jahr 2000 (kurz vor der Vergabe der Endrunde 2006) berichtet hatte, schreibt von einer Beteiligung Beckenbauers. Auch der Name von dessen "Schattenmann" Fedor Radmann, später auch im WM-OK, soll in dem Papier auftauchen.

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Einem Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees sollen in dem Entwurf, der im Rahmen der Ermittlungen aufgetaucht war, erhebliche Vorteile für dessen Verband angeboten worden sein.

Welche Rolle spielte Warner?

Laut der "SZ" handelt es sich bei dem Vertragspartner um Jack Warner (Trinidad und Tobago), den Ex-Präsidenten des Verbands für Nord- und Zentralamerika sowie der Karibik (CONCACAF). Es gehe um eine "umfangreiche Kooperation" mit Warner, der immer wieder mit TV-Rechten gehandelt hatte.

Nach Angaben aus DFB-Kreisen soll es unter anderem um Freundschaftsspiele und Tickets gegangen sein. Warner wurde am 29. September von der FIFA-Ethikkommission lebenslang gesperrt. Deutschland gewann die Abstimmung des FIFA-Exekutivkomitees am 6. Juli 2000 mit 12:11 Stimmen gegen Südafrika.

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