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DFB-Präsident: Drei prominente Kandidaten winken ab

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Niersbach-Nachfolge  

Drei prominente Kandidaten winken ab

10.11.2015, 18:08 Uhr | dpa, sid

DFB-Präsident: Drei prominente Kandidaten winken ab. Wollen nicht DFB-Präsident werden: Reinhard Rauball, Oliver Bierhoff und Heribert Bruchhagen (v.li.). (Quelle: dpa/imago/Jan Huebner)

Wollen nicht DFB-Präsident werden: Reinhard Rauball, Oliver Bierhoff und Heribert Bruchhagen (v.li.). (Quelle: imago/Jan Huebner/dpa)

Die Suche scheint doch nicht so einfach zu sein: Die ersten prominenten Kandidaten für das Amt des DFB-Präsidenten haben bereits abgewunken. Bis zur Europameisterschaft im Sommer des nächsten Jahres soll der Nachfolger des zurückgetretenen Wolfgang Niersbach feststehen.

Dabei steht einer der beiden Funktionäre nicht zur Verfügung, die jetzt die Amtsgeschäfte von Niersbach übernommen haben. "Das Amt des DFB-Präsidenten ist nicht in meiner Lebensplanung vorgesehen. Ich möchte Präsident von Borussia Dortmund bleiben und im August 2016 erneut für das Amt des Liga-Präsidenten kandidieren", sagte Reinhard Rauball der "Bild"-Zeitung.

Auch Bierhoff hat andere Ziele

Ebenso hat Oliver Bierhoff bereits abgewunken. "Das Präsidententhema ist für mich kein Thema. Ich habe die Nationalmannschaft auf eine EM vorzubereiten und wir haben ein Jahrhundertprojekt mit der Akademie, das mich sehr begeistert. Das will ich mit aller Leidenschaft fortsetzen", erklärte der Manager der Nationalmannschaft.

Wegen WM-Affäre 
DFB-Präsident Niersbach tritt zurück

Niersbach sagte, er wolle mit diesem Schritt die politische Verantwortung übernehmen. Video

Und auch Heribert Bruchhagen hat die Niersbach-Nachfolge nicht im Visier. "Ich komme nicht infrage, weil ich bei Eintracht Frankfurt Vorstandsvorsitzender bin", sagte Bruchhagen in der hr-Sportsendung "Heimspiel!".

Entscheidung bis spätestens zur EM

Bis zum Sommer will der DFB einen neuen Präsidenten haben. "Gehen Sie davon aus: Wir werden bei der EURO 2016 vollständig geordnet aufgestellt sein", sagte Rainer Koch bei einer Veranstaltung des Bayerischen Rundfunks. Er hat gemeinsam mit Rauball die Amtsgeschäfte nach dem Niersbach-Rücktritt übernommen.

Dem DFB-Vize werden Ambitionen auf den Chefposten in der Frankfurter Zentrale nachgesagt. Als Chef des Süddeutschen Fußball-Verbandes hat Koch eine starke Hausmacht im Rücken. Der Jurist hat seit Jahren großen Einfluss im Verband, wäre ein starker Kandidat der Amateurbasis und brachte sich mit seinen Aussagen in Richtung Franz Beckenbauer bereits in Position.

Auch Schatzmeister und Generalsekretär im Kreis der Kandidaten

Auch Reinhard Grindel gilt als präsidiabel. Der CDU-Bundestagsabgeordnete gehört seit zwei Jahren als Schatzmeister zum DFB-Führungszirkel. Als Nachfolger von Horst R. Schmidt hat er sich in der DFB-Zentrale schnell etabliert. Wie Niersbach arbeitete er früher als Journalist. Zu klären wäre, ob er wegen der FIFA-Statuten seinen Politiker-Job aufgeben müsste.

Gehandelt wird auch der Name Helmut Sandrock. Der frühere Junioren-Nationalspieler und Vorstandschef des MSV Duisburg rückte als Nachfolger von Niersbach auf den Posten des DFB-Generalsekretärs. Den Job verrichtet er eher im Hintergrund als im Scheinwerferlicht. Deshalb rechnen Insider eher nicht mit Sandrocks Kandidatur.


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