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WM-Skandal weitet sich aus: Büros auf Malta durchsucht

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Spiel gegen FC Bayern im Visier  

WM-Skandal: Büroräume auf Malta durchsucht

11.11.2015, 15:24 Uhr | dpa, sid

WM-Skandal weitet sich aus: Büros auf Malta durchsucht. Eine Eintrittskarte für das Freundschaftsspiel im Jahr 2001 zwischen Malta und den Bayern. (Quelle: ebay.com)

Eine Eintrittskarte für das Freundschaftsspiel im Jahr 2001 zwischen Malta und den Bayern. (Quelle: ebay.com)

Der WM-Skandal zieht immer weitere Kreise. Nach Berichten über eine Verwicklung Maltas in den Skandal um die Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 hat die Polizei laut Medien die Büros des Fußballverbands der Mittelmeerinsel durchsucht.

Generalsekretär Bjorn Vassallo sagte der "Times of Malta", Beamte einer Einheit für Wirtschaftskriminalität hätten bereits am Montag die Archive nach Dokumenten durchforstet. Der Verband arbeite mit den Behörden zusammen.

Die Polizeiaktion steht im Zusammenhang mit Vorwürfen gegen WM-Organisationsboss Franz Beckenbauer und den damaligen MFA-Präsidenten Joe Mifsud.

Laut der britischen Zeitung "The Mail on Sunday" soll es kurz vor der WM-Vergabe im Jahr 2000 ein Treffen zwischen Mifsud und dem damaligen Bayern-Präsidenten Beckenbauer gegeben haben. Dort soll ein lukrativer TV-Vertrag für dieses Spiel zugunsten Maltas ausgehandelt worden sein.

Ex-Verbandspräsidenten mit Erinnerungslücken

Mifsud hatte erklärt, dass er sich nicht daran erinnern könne, ob Beckenbauer bei der Unterzeichnung des TV-Vertrags dabei war.

Malta hatte in Mifsuds Amtszeit für die Vergabe der WM an Deutschland gestimmt. Beckenbauer war damals Bayern-Präsident und zugleich Chef des Bewerbungskomitees.

Rummenigge weist Vorwürfe zurück

Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge wies den im Raum stehenden Vorwurf der Mauschelei zugunsten der deutschen Bewerbung vehement zurück. "Es ist bekannt, dass wir drei Spiele gemacht haben: Eines in Malta, eines in Thailand und eines in Tunesien", sagte Rummenigge: "Das waren völlig normale Freundschaftsspiele. Wir sind dafür marktgerecht honoriert worden. Das ist schon in der Vergangenheit erklärt und seriös dargestellt worden."

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