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WM-Affäre: Rummenigge ergreift Partei für Franz Beckenbauer

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Kritik am DFB  

Rummenigge ergreift Partei für Beckenbauer

12.11.2015, 07:08 Uhr | dpa

WM-Affäre: Rummenigge ergreift Partei für Franz Beckenbauer. Weggefährten: Karl-Heinz Rummenigge steht an der Seite von Franz Beckenbauer. (Quelle: imago/Ulmer)

Weggefährten: Karl-Heinz Rummenigge steht an der Seite von Franz Beckenbauer. (Quelle: imago/Ulmer)

Der Druck steigt, doch auf seine Weggefährten beim FC Bayern München kann sich Franz Beckenbauer verlassen. So ergriff als erster führender Fußball-Funktionär Karl-Heinz Rummenigge Partei für den Kaiser. Zugleich tadelte der Bayern-Vorstandschef den DFB für dessen Umgang mit Beckenbauer.

"Wenn ein Freund in schwierigen Zeiten ist, muss man ihm zur Seite stehen. Ich verstehe, dass der DFB größtes Interesse haben muss, dass die ganze Angelegenheit aufgeklärt werden muss. Aber ich würde mir einen etwas sensibleren Umgang mit der Person Franz Beckenbauer wünschen, weil ich glaube, dass auch der DFB durchaus der Person viel zu verdanken hat", sagte Rummenigge.

Vorwurf zurückgewiesen

Der DFB hatte Beckenbauer mehrfach aufgefordert, aktiver an der Aufklärung der Korruptionsvorwürfe um die Vergabe der WM 2006 an Deutschland mitzuwirken. Der damalige Chef des Organisationskomitees soll 2000 kurz vor der WM-Vergabe ein belastendes Schriftstück mit einer Vereinbarung mit dem skandalumwitterten früheren FIFA-Vize Jack Warner unterzeichnet haben. Bislang schweigt Beckenbauer zu den Vorwürfen.

WM-Affäre 
Koch: Beckenbauer hat Dokument unterzeichnet

DFB-Interimspräsident Rainer Koch bezieht Stellung und belastet Franz Beckenbauer. Video

Rummenigge merkte an, man müsse bei einer Bewertung des Bayern-Ehrenpräsidenten auch an die "diversen Weltmeisterschaften denken, die man wegen Franz Beckenbauer gewonnen hat und die man wegen ihm austragen durfte".

Der Bayern-Boss wies unterdessen den Vorwurf zurück, die Münchner hätten im Vorfeld der WM zu ungünstigen Konditionen Freundschaftsspiele in Ländern von WM-Entscheidern absolviert. Man sei in Malta, Thailand und Tunesien zu marktüblichen Preisen angetreten.

Gegen Doppelspitze Koch/Rauball

Zudem sprach sich der führende Bayern-Funktionär gegen die Doppelspitze Rainer Koch/Reinhard Rauball als Interimsführung beim DFB aus. Vielmehr solle Rauball die Geschäfte alleine führen.

"Ich bin kein Freund der Doppelspitze. Wir haben das einmal erlebt von 2004 bis 2006 und sollten den Fehler nicht nochmal machen. Ich würde empfehlen, dass Dr. Rauball die Geschäfte führt", sagte Rummenigge. "Er ist ein seriöser Mensch und professioneller Manager, da wären die Geschäfte bis zu einer Neuwahl sehr gut und positiv aufgehoben".

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