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U21 müht sich gegen Aserbaidschan zum Sieg

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Werner mit Doppelpack  

U21 müht sich gegen Aserbaidschan zum Sieg

13.11.2015, 20:02 Uhr | sid

U21 müht sich gegen Aserbaidschan zum Sieg. Timo Werner war gegen Aserbaidschan gleich zwei Mal erfolgreich. (Quelle: dpa)

Timo Werner war gegen Aserbaidschan gleich zwei Mal erfolgreich. (Quelle: dpa)

Glanzloser Erfolg statt erhofftes Torfestival: Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat ihre Pflichtaufgabe gegen Aserbaidschan erfüllt, benötigte beim mühevollen 3:1 (2:1) gegen den krassen Außenseiter aber einigen Anlauf für den vierten Dreier im vierten EM-Qualifikationsspiel.

"Wir sind schwer ins Spiel gekommen und haben beim Gegentor ein bisschen geschlafen. Danach waren wir sehr dominant, wir hätten sicher noch höher gewinnen können", sagte Mitchell Weiser von Hertha BSC bei Eurosport. Der 21-Jährige gab ebenso wie Kevin Akpoguma (Fortuna Düsseldorf) sein Debüt im Trikot der U21.

Das Olympia-Team von DFB-Trainer Horst Hrubesch ist als Tabellenführer der Gruppe 7 zwar weiter klar auf Kurs Richtung EM-Endrunde 2017 in Polen. Im Spitzenspiel am Dienstag gegen Österreich müssen sich die deutschen Talente aber erheblich steigern, um die Spitzenposition zu verteidigen.

Vor 8922 Zuschauern im offiziell ausverkauften Regensburger Stadion gingen die Gäste mit ihrem ersten Angriff durch Magsad Isajew (30.) völlig überraschend in Führung. Für die klar überlegenen DFB-Junioren, die Deutschland 2016 bei den Sommerspielen in Rio vertreten, war es der erste Gegentreffer in der EM-Qualifikation überhaupt.

Zu wenig Tempo und Präzision

Noch vor der Pause drehten jedoch der Stuttgarter Timo Werner (37.) und Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg die Partie. Werner erzielte in der 63. Minute seinen zweiten Treffer. Oft fehlte dem DFB-Team trotz einiger Chancen aber Tempo, Präzision und Entschlossenheit, um die harmlosen Gäste noch mehr in Verlegenheit zu bringen. Kurz vor Schluss vergab Marc Stendera (Eintracht Frankfurt) die große Chance zum 4:1 (85.).

Für das prestigegeladene Gipfeltreffen gegen Österreich kann Hrubesch wieder auf den Schalker Angreifer Leroy Sané zurückgreifen, der beim Länderspiel in Frankreich erstmals im A-Kader von Bundestrainer Joachim Löw stand. Daneben steht am Dienstag auch der Dortmunder Julian Weigl wieder zur Verfügung. Der Mittelfeldspieler saß gegen Aserbaidschan zwar auf der Bank, wurde von Hrubesch wegen einer Knieprellung aber geschont.

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