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DFB-Präsident: Koch verzichtet auf Kandidatur - Weg für Grindel frei

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"Bild": Koch verzichtet  

Weg an die DFB-Spitze für Grindel frei

17.11.2015, 14:52 Uhr | sid

DFB-Präsident: Koch verzichtet auf Kandidatur - Weg für Grindel frei. Spitzentreffen: Rainer Koch (links) soll zugunsten von Reinhard Grindel auf das Präsidenten-Amt beim DFB verzichten. (Quelle: imago)

Spitzentreffen: Rainer Koch (links) soll zugunsten von Reinhard Grindel auf das Präsidenten-Amt beim DFB verzichten. (Quelle: imago)

Es scheint alles klar: Jedenfalls soll die Entscheidung über die Nachfolge des in der Vorwoche zurückgetretenen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach intern offenbar bereits gefallen sein. Wie die "Bild" berichtet, verzichtet Vizepräsident Rainer Koch auf seine Kandidatur. Damit ist der Weg für Reinhard Grindel an die DFB-Spitze frei.

Koch führt derzeit gemeinsam mit DFL-Präsident Reinhard Rauball kommissarisch die Geschäfte beim DFB. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Grindel, aktuell Schatzmeister des Deutschen Fußball-Bundes, soll die Mehrheit der Landesverbandspräsidenten hinter sich wissen.

Sollten die Landesverbände geschlossen für Grindel votieren, wäre eine Alternative kaum vorstellbar: Sie besäßen beim DFB-Bundestag locker die einfache Mehrheit der Stimmen - und die würde zur Wahl des neuen DFB-Präsidenten reichen.

Rauball gegen schnelle Entscheidung

Koch hielt sich allerdings weiter bedeckt. "Ich bleibe dabei, dass ich mich erst vor den Landesverbänden erklären werde. Dann werde ich eine Stellungnahme abgeben", sagte er.

Die 21 Landesverbandspräsidenten des DFB treffen sich am Dienstag vor dem Länderspiel des Nationalteams gegen die Niederlande (ab 20.30 Uhr im Live-Ticker bei t-online) in Hannover, um das weitere Vorgehen in der DFB-Krise zu besprechen. Niedersachsens Verbandsboss Karl Rothmund hatte jüngst darauf gedrängt, "so schnell wie möglich" von der provisorischen Doppelspitze abzurücken und eine dauerhafte Lösung zu präsentieren.

Rauball favorisierte dagegen ein langsameres Vorgehen. Ginge es nach dem 68-Jährigen, sollte das Amt des DFB-Präsidenten erst nach der Aufklärung der WM-Affäre neu besetzt werden und die Kandidatendiskussion bis dahin ruhen. "Meine Vorstellung ist, dass wir einem neuen Präsidenten die Möglichkeit bieten sollten, den DFB zu führen, ohne sich mit der Vergangenheitsbewältigung belasten zu müssen", sagte der Ligapräsident der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

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