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DFB: Versöhnliche Worte in Richtung Franz Beckenbauer

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DFB-Interimsboss Koch  

"Es ist nicht so, dass Beckenbauer ein Ausgestoßener wäre"

22.11.2015, 16:39 Uhr | dpa

DFB: Versöhnliche Worte in Richtung Franz Beckenbauer. Franz Beckenbauer hat mit seinem Interview für Aufsehen gesorgt.  (Quelle: imago/Schiffmann)

Franz Beckenbauer hat mit seinem Interview für Aufsehen gesorgt. (Quelle: Schiffmann/imago)

DFB-Interimspräsident Rainer Koch hat sich versöhnlich in Richtung Franz Beckenbauer geäußert, gleichzeitig aber eine schonungslose Aufklärung der WM-Affäre gefordert. "Ohne ihn hätte es die wunderbare Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland nie gegeben. Es ist jetzt nicht so, dass Franz Beckenbauer ein Ausgestoßener wäre", sagte er im "Doppelpass" bei Sport1.

Koch und Rauball waren zuletzt von Beckenbauer massiv angegriffen worden. "Die haben ja nicht einmal geantwortet, ob sie mit mir reden wollen, obwohl ich ihnen persönlich geschrieben habe, ich komme überall hin. Da kam nichts", sagte der Chef des damaligen WM-Organisationskomitees der "Süddeutschen Zeitung".

Gleichzeitig forderte Koch: "Wenn wir als DFB im internationalen Fußball weiter Gehör finden wollen, dann müssen wir das aufklären. Es gehört zur Ehrlichkeit zu uns selbst, herauszufinden und zu dokumentieren, was damals genau passiert ist. Das sind wir dem Fußball schuldig", sagte Koch.

Schweigen gebrochen 
Franz Beckenbauer attackiert DFB-Führungsspitze

Der 70-Jährige hat zu der Affäre um die Vergabe der Fußball-WM 2006 erstmals öffentlich Stellung bezogen. Video

Sorgen um die Gemeinnützigkeit

Zudem verteidigte er die Vorgehensweise des DFB. "Reinhard Rauball und ich haben dem Franz aber mitgeteilt, dass jetzt erst die Gespräche mit der Kanzlei Freshfields geführt werden müssen. Danach sind Rauball und ich natürlich bereit, uns mit Franz Beckenbauer zu treffen." Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" soll der Kaiser am kommenden Dienstag den Ermittlern erneut Rede und Antwort stehen. 

Der Partner von Reinhard Rauball an der Spitze des DFB erinnerte daran, dass in dem Skandal um die WM 2006 im eigenen Land auch die Gemeinnützigkeit des größten Sportfachverbands der Welt auf dem Spiel steht. "Über all dem steht die Frage: Was ist mit der Gemeinnützigkeit? Wenn die einmal wegfällt, macht das pro Jahr mal eben 15 Millionen Euro aus", sagte der Jurist.


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