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Vorschlag von Hans-Joachim Watzke: WM-Vergabe durch Losentscheid

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Kampf gegen Korruption  

Watzke plädiert für WM-Vergabe durch Losentscheid

23.11.2015, 13:55 Uhr | sid

Vorschlag von Hans-Joachim Watzke: WM-Vergabe durch Losentscheid. Lächeln im Gesicht: Hans-Jochim Watzke ist von seinem Vorschlag überzeugt. (Quelle: imago/Hartenfelser)

Lächeln im Gesicht: Hans-Jochim Watzke ist von seinem Vorschlag überzeugt. (Quelle: Hartenfelser/imago)

Mit Blick auf die Affäre um die WM 2006 bringt Hans-Joachim Watzke eine kuriose Idee ins Spiel. Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund plädiert dafür, dass Weltmeisterschaften in Zukunft durch Losentscheid vergeben werden.

Das sei "die einzige Möglichkeit, dass eine Entscheidung über eine WM-Vergabe nicht manipuliert wird", sagte der 56-Jährige im Interview mit dem "kicker".

Ausschuss mit renommierten Experten

"Ich stelle mir vor, dass FIFA und UEFA einen Ausschuss mit renommierten Experten für Sicherheit und Marketing bilden. Dieser Ausschuss befindet darüber, ob eine Bewerbung zugelassen wird. Unter denen, die final zugelassen werden, wird gelost", erklärte Watzke. Das garantiere eine maximale Sicherheit, dass es keine Korruption gebe.

Schweigen gebrochen 
Franz Beckenbauer attackiert DFB-Führungsspitze

Der 70-Jährige hat zu der Affäre um die Vergabe der Fußball-WM 2006 erstmals öffentlich Stellung bezogen. Video

Einhundert Prozent Sauberkeit scheine es auf internationalem Terrain bei der Vergabe von Großereignissen einfach nicht zu geben, sagte Watzke. Dennoch sei es wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, wie man Korruption unwahrscheinlicher machen könne.

Watzke stärkt Beckenbauer den Rücken

Darüber hinaus forderte Watzke, Franz Beckenbauer mehr Respekt entgegenzubringen. "Auf der einen Seite alles zu bejubeln, was er macht, und auf der anderen als Öffentlichkeit sofort den Stab zu brechen, obwohl die Aufklärung der Ereignisse noch gar nicht erfolgt ist, finde ich nicht in Ordnung", so Watzke.

Gerade Beckenbauer habe über Jahrzehnte hinweg zum Wohl des deutschen Fußballs gearbeitet - und nicht zu seinem persönlichen. "Das ist jedenfalls meine Meinung", betonte der BVB-Chef.

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