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FIFA: Amtszeit des Präsidenten soll beschränkt werden

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Konsequenz aus den Skandalen  

Amtszeit von FIFA-Boss soll beschränkt werden

03.12.2015, 15:41 Uhr | sid

FIFA: Amtszeit des Präsidenten soll beschränkt werden. Issa Hayatou spricht im FIFA-Hauptquartier in Zürich zu Journalisten.  (Quelle: dpa)

Issa Hayatou spricht im FIFA-Hauptquartier in Zürich zu Journalisten. (Quelle: dpa)

Der Fußball-Weltverband zieht Konsequenzen aus dem nicht enden wollenden Skandalen. Erste Maßnahme: Die FIFA organisiert sich grundlegend neu und beschränkt die Amtszeit für seine künftigen Präsidenten auf maximal zwölf Jahre. 

Die Begrenzung auf drei mal vier Jahre, die auch für alle weiteren hochrangigen Entscheider gilt, beschloss das Exekutivkomitee in Zürich als Teil eines umfassenden Reformpakets. Dazu wird ein FIFA-Council mit 36 Mitgliedern eingerichtet, der die Aufgaben des bisherigen Exekutivkomitees übernehmen soll.

Dazu wird die Vergütung der Top-Funktionäre wird jährlich öffentlich gemacht. Keine Mehrheit fand der Vorschlag der Reformkommission für eine Aufstockung auf 40 WM-Teilnehmer vom Jahr 2026 an. Abgelehnt wurde auch ein Alterslimit für Funktionäre. Im ursprünglichen Papier von Reformkommissions-Chef Francois Carrard war eine Beschränkung auf 74 Jahre vorgesehen.

Hayatou: "Veränderung, die so radikal ist wie nötig"

"Wir haben einen großen Schritt unternommen", sagte FIFA-Interimspräsident Issa Hayatou: "Die Vorschläge zeigen den Weg zu einer Veränderung, die so radikal ist wie nötig."

Stimmt der Kongress der 209 FIFA-Mitglieder am 26. Februar zu, steht der Weltverband vor einer massiven Strukturänderung. Das Exekutivkomitee, in dem derzeit auch Ex-DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sitzt, soll in eine Art Aufsichtsrat umgewandelt werden. 

Das Council soll dann für die strategisch-politische Richtung verantwortlich sein, die täglichen Geschäfte im Management führt ein zweites Gremium, das Generalsekretariat. 

Frauenquote beschlossen

Zudem wurde eine Frauen-Quote beschlossen. Alle Mitglieder von FIFA-Komitees sollen sich künftig Integritäts-Checks unterziehen.

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