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Fußball: Die Lostöpfe zur Gruppenauslosung und die EM-Teilnehmer

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Fußball  

Die Lostöpfe zur Gruppenauslosung und die EM-Teilnehmer

10.12.2015, 11:38 Uhr | dpa

Fußball: Die Lostöpfe zur Gruppenauslosung und die EM-Teilnehmer. Die deutsche Nationalmannschaft ist für die Gruppenauslosung zur EM 2016 in Topf 1 gesetzt.

Die deutsche Nationalmannschaft ist für die Gruppenauslosung zur EM 2016 in Topf 1 gesetzt. Foto: Peter Kneffel. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Erstmals nehmen an einer EM-Endrunde 24 Mannschaften teil. Am Samstag um 18.00 Uhr werden die Gruppen für das Turnier vom 10. Juni bis 10. Juli 2016 ausgelost.

Fußball-Weltmeister Deutschland ist bei der Auslosung für die Vorrundengruppen der Fußball-EM 2016 in Frankreich in Topf 1 der besten sechs Teams gesetzt. Gastgeber Frankreich wird bei der Zeremonie im Palais des Congrès in Paris als Kopf der Gruppe A festgelegt sein. Alle anderen Teams werden den insgesamt sechs Gruppen zugelost.

Maßgeblich für die Einordnung in vier Lostöpfe ist ein Quotient, der aus den Pflichtspiel-Ergebnissen aller Mannschaften seit der EM-Qualifikation 2012 errechnet wurde.

Die weiteren Mannschaften in Topf 1 und die möglichen deutschen Gegner aus den drei anderen Töpfen im Kurzporträt:

Topf 1

FRANKREICH: Zuhause wurde die Équipe Tricolore 1984 Europameister und 1998 Weltmeister. Klarer Mitfavorit. Die Paris-Anschläge haben alle im Land und im Team noch näher zusammenrücken lassen.

SPANIEN: Der Titelverteidiger hat sein WM-Desaster überwunden und will Geschichte schreiben. Die Quali gelang nach einem Ausrutscher in der Slowakei souverän. Den EM-Hattrick schaffte noch kein Team.

ENGLAND: Trotz des frühen WM-Aus in Brasilien sprach Trainer Hodgson von einer "strahlenden Zukunft" für sein Team. Das müssen Rooney und Co. nun beweisen. Die Qualifikation gelang mit weißer Weste.

PORTUGAL: Cristiano Ronaldo & Co. leisteten sich in der Qualifikation nur einen Ausrutscher gegen Albanien. Nach dem knappen Verpassen des EM-Endspiels 2012 will es Portugal diesmal besser machen.

BELGIEN: Erstmals seit 1984 wieder sportlich qualifiziert. 2000 Co-Gastgeber mit den Niederlanden. Das Team um den Ex-Wolfsburger de Bruyne führt die Weltrangliste an und zählt zu den Mitfavoriten.

Topf 2:

ITALIEN: Der EM-Zweite von 2012 blieb in der Qualifikation ungeschlagen, konnte dabei aber nur selten überzeugen. Auch ein Jahr nach seinem Amtsantritt sucht Trainer Conte den richtigen Mix.

RUSSLAND: Mit einem starken Endspurt sicherte sich der WM-Gastgeber 2018 noch die EM-Teilnahme. Unter Leonid Sluzki lief es zuletzt klar besser als unter dem im Juli geschassten Startrainer Fabio Capello.

SCHWEIZ: Als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld führte Trainer Petkovic die Schweiz zum sechsten Mal seit 2004 zu einem großen Turnier. Viele Stars wie Xhaka, Drmic oder Seferovic spielen in der Bundesliga.

ÖSTERREICH: Erstmals konnte sich Felix Austria sportlich für eine EM qualifizieren. 2008 war man Co-Gastgeber, flog aber sieglos raus. Als Architekt des Erfolges gilt ein Schweizer, Coach Marcel Koller.

KROATIEN: Nach der Entlassung von Trainer Niko Kovac lösten die Osteuropäer das Frankreich-Ticket. Nach dem enttäuschenden WM-Aus 2014 in der Vorrunde wollen sie nun deutlich besser auftreten.

UKRAINE: Die frühere Sowjetrepublik feierte 2012 als Co-Gastgeber EM-Premiere als eigenständiger Staat. Erstmals sportlich qualifiziert - durch einen Zittersieg in den Playoffs gegen Slowenien.

Topf 3:

TSCHECHIEN: Der deutsche Gegner in der kommenden WM-Quali war seit der Finalniederlage 1996 bei jeder EM dabei. Die größten Stars Petr Cech und Tomas Rosicky sind aber nicht mehr die Jüngsten.

SCHWEDEN: Superstar Zlatan Ibrahimović hat die Schweden höchstpersönlich zur EM geschossen. Ohne seine elf Tore in der Qualifikation wären die Skandinavier wohl kaum in Frankreich dabei.

POLEN: Das EM-Ticket sicherte natürlich Superstar Robert Lewandowski mit seinem Tor zum 2:1 gegen Irland. 2008 war Polen erstmals EM-Gast, ein Sieg sprang seitdem noch nicht heraus.

RUMÄNIEN: Trotz der ersten EM-Qualifikation seit 2008 steht Trainer Iordanescu in der Kritik. Von der Leistungsstärke der goldenen Generation der 90er Jahre ist das aktuelle Team weit entfernt.

SLOWAKEI: Seit der Aufspaltung der Tschechoslowakei, 1976 immerhin Titelgewinner, fanden die Europameisterschaften ohne die Slowaken statt. Jetzt schaffte es das kleine Land direkt als Gruppenzweiter.

UNGARN: Die Leidenszeit ist vorbei. Erstmals seit der WM 1986 ist Ungarn wieder bei einem großen Turnier dabei. Trainer Bernd Storck sei Dank. In den Playoffs setzte sich sein Team gegen Norwegen durch.

Topf 4:

TÜRKEI: Zum ersten Mal seit der EM 2008 haben die Türken wieder ein großes Turnier erreicht. Trainer damals wie heute: Fatih Terim. Sein stark verjüngtes Team überstand die Quali als bester Gruppendritter.

IRLAND: Die Boys in Green sind erst zum dritten Mal nach 1988 und 2012 bei einer EM-Endrunde dabei. In der Qualifikation blieb das Team um Altstar Keane gegen Weltmeister Deutschland unbesiegt (1:0/1:1).

ISLAND: Für Island ist es ein Fußball-Wunder. Erstmals gelang die Qualifikation für ein großes Turnier. Im Kampf um das EM-Ticket wurde sogar der WM-Dritte Niederlande zweimal besiegt.

WALES: Erstmals seit der WM 1958 bei einem großen Turnier dabei. Nie zuvor bei einer EM. In der Quali knapp hinter Belgien. Star ist Gareth Bale von Real Madrid. 2015 erstmals in den Top Ten der Welt.

ALBANIEN: Der große Underdog gehörte zu den Überraschungen der Qualifikation. In der Gruppe I ließ das Team Dänemark und Serbien hinter sich. Zudem gelang ein Sieg in Portugal.

NORDIRLAND: Was für eine Erfolgsstory: Gruppensieger vor Rumänien und Ungarn. In der Weltrangliste auf Platz 30 so gut wie noch nie in der Geschichte. Nach der EM geht's in der WM-Quali gegen Deutschland.

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