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WM 2022: Theo Zwanziger ruft Fans zu Boykott von Turnier in Katar auf

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Bis zu 7000 tote Bauarbeiter?  

Zwanziger: Katar sollte WM 2022 entzogen werden

18.12.2015, 12:01 Uhr | dpa, sid

WM 2022: Theo Zwanziger ruft Fans zu Boykott von Turnier in Katar auf. Dem ehemaligen DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger ist die WM 2022 ein Dorn im Auge.  (Quelle: imago/Schüler )

Dem ehemaligen DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger ist die WM 2022 ein Dorn im Auge. (Quelle: Schüler /imago)

Theo Zwanziger hat seine Kritik am künftigen WM-Ausrichter Katar erneuert. "Ich hatte zwischenzeitlich die Hoffnung, dass sie sich aufraffen und tatsächlich etwas verändern. Sie wären auch in der Lage, aber sie wollen einfach nicht", sagte der ehemalige DFB-Präsident der "Welt". 

"Man muss enttäuscht und resigniert feststellen, dass sich unsere Maßstäbe nicht auf Katar anwenden lassen", fügte der 70-Jährige angesichts der fragwürdigen Menschenrechtslage im Emirat an.

Zwanziger hatte Katar zuvor unter anderem als "Krebsgeschwür des Weltfußballs" bezeichnet. Das Komitee des Emirats reichte daraufhin eine Unterlassungsklage gegen Zwanziger ein, dieser muss sich deshalb am 2. Februar 2016 vor dem Landgericht in Düsseldorf verantworten.

UMFRAGE
Starke Hitze, Menschenrechtsverletzungen: Ist es vertretbar, die WM 2022 in Katar stattfinden zu lassen?

Zwanziger würde "als Fan nicht nach Katar fahren"

Im Gespräch mit der Welt regte Zwanziger einen Fan-Boykott des Turniers an. "Ich würde als Fan nicht zur WM nach Katar fahren. Ethisch ist ein solcher Besuch nicht zu begründen", sagte er und betonte: "Am besten wäre es, wenn die neue FIFA-Führung Katar die WM entzieht." Rechtlich sei ein Boykott allerdings nicht einfach.

Report: 7000 statt 4000 tote Bauarbeiter?

Zwanzigers neuerlichem Vorstoß gegen das Emirat liegt ein Report der Internationalen Gewerkschaftsunion (ITUC) zur Situation von Arbeitskräften in Katar zugrunde. Laut diesem soll sich die Zahl der erwarteten Todesopfer unter den Bauarbeitern bis zum Turnierstart 2022 von 4000 auf 7000 erhöhen.

"Katarer ohne moralische und ethische Grundlagen"

Zwanziger bezeichnete die Zusagen Katars, die Arbeitsrechte reformieren zu wollen, als unglaubwürdig. "Die Versprechen sind nur Schönfärberei und der Glaube, mit Glanz und Gloria andere Menschen einnebeln zu können. Aber das funktioniert nicht", sagte er.

Gleichzeitig kritisierte er die "Arroganz der Katarer, ihre Vorstellungen ohne moralische und ethische Grundlagen durchbringen" zu wollen.

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