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Sperre von Blatter und Platini: Reaktionen und Pressestimmen

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Reaktionen zu Blatter und Platini  

"Acht Jahre erscheinen mir viel zu wenig"

21.12.2015, 17:04 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Sperre von Blatter und Platini: Reaktionen und Pressestimmen. Wegen Verstößen gegen die Ethikregeln sind FIFA-Präsident Joseph Blatter (li.) und UEFA-Chef Michel Platini acht Jahre gesperrt worden. (Quelle: dpa)

Wegen Verstößen gegen die Ethikregeln sind FIFA-Präsident Joseph Blatter (li.) und UEFA-Chef Michel Platini acht Jahre gesperrt worden. (Quelle: dpa)

Die einst mächtigsten Männer des Weltfußballs stehen vor dem Ende ihrer Karriere. Sowohl Joseph Blatter als auch Michel Platini wurden von der Ethikkommission für acht Jahre gesperrt.

Das Urteil gegen die verbannten Spitzenfunktionäre löste in der Fußball-Welt gemischte Reaktionen hervor.

Tebas zur Blatter-Sperre: "Viel zu wenig"

Spaniens Ligaboss Javier Tebas kritisierte die Sperren gegen den 79-jährigen Blatter und Platini (60) beispielsweise als zu harmlos. "Acht Jahre erscheinen mir viel zu wenig. Beide dürften nie wieder in einer sportlichen Institution präsent sein, weil sie das Vertrauen der Sportler nicht verdienen", sagte der Spanier.

Tebas ließ an beiden Funktionären kein gutes Haar. "Als Platini das Geld bekam, waren beide im Amt und haben die Normen der internen Kontrolle nicht wahrnehmen wollen. Das ist ein sehr schweres Vergehen", sagte der LFP-Chef, einer der mächtigsten Männer im spanischen Fußball.

Rauball fordert auch "strukturelle" Änderungen

Auch DFB-Interimspräsident Reinhard Rauball begrüßte das Urteil der FIFA-Ethikhüter und forderte die internationalen Fußball-Verbände FIFA und UEFA erneut zu umfassenden Reformen auf. "Nur der Austausch von Köpfen reicht nicht aus", sagte Rauball. "Es geht darum, verloren gegangenes Vertrauen und Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Dies wird ohnehin Jahre dauern."

Hartes Urteil 
Jeweils acht Jahre Sperre für Blatter und Platini

Die Tage von FIFA-Präsident Sepp Blatter und UEFA-Boss Michel Platini im Weltfußball sind endgültig gezählt. Video

Rauball sagte, die Verbände müssten nun "grundlegende Weichenstellungen vornehmen - und zwar sowohl in struktureller als auch in personeller Hinsicht." Der 68-jährige Rauball führt nach dem Rücktritt von Wolfgang Niersbach den DFB derzeit zusammen mit Rainer Koch.

UEFA hält weiter zu Platini

Die Europäische Fußball-Union hält hingegen weiter zu ihrem Präsidenten. "Die UEFA unterstützt Michel Platinis Recht auf ein ordentliches Verfahren und die Möglichkeit, seinen Namen reinzuwaschen", teilte der Verband mit. Die UEFA sei "extrem enttäuscht" über das Urteil der FIFA-Ethikkommission.

"Blatter hält eine bizarre Rede"

In der internationalen Presselandschaft kommen Platini und Blatter hingegen weniger gut weg. Ein Aspekt der Berichterstattung ist dabei die kuriose Pressekonferenz des gesperrten FIFA-Präsidenten unmittelbar nach der Urteilsverkündung. "Es tut mir für den Fußball leid: Blatter hält eine bizarre Rede", schrieb etwa der englische "Independent".

Die Pressestimmen im Überblick:

Blick (Schweiz):
"Bitterer Blatter. Für Blatter ist es eine persönliche Tragödie. Der bald 80-jährige Mann ist acht Jahre verbannt vom Fußball - was einer lebenslänglichen Sperre gleichkommt. Nicht verstanden hat der Walliser, was das Geheimnis eines langen Lebens ist. Nämlich zu wissen, wenn es Zeit ist zu gehen. Um Jahre hat Blatter den eigenen Abtritt verpasst. Stattdessen klammerte er sich an die Macht."

The Telegraph (England): "'I'll be back', ruft Blatter, nachdem er und Platini für acht Jahre von der FIFA gesperrt wurden."

Independent (England): "Es tut mir für den Fußball leid: Blatter hält eine bizarre Rede."

Daily Mail (England): "'Ich bin der Punchingball': Blatter tadelt jeden anderen außer sich selbst, nachdem er zusammen mit Platini für acht Jahre gesperrt wurde. Die FIFA-Dinosaurier sind endgültig ausgestorben."

Marca (Spanien): "Blatter und Platini aus der Welt des Fußballs vertrieben."

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