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Wehen Wiesbaden - Gladbach II: Wurde Testkick manipuliert?

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"Was geht denn hier ab"?  

Testspiel Gladbach gegen Wehen unter Manipulations-Verdacht

11.01.2016, 15:11 Uhr | sid, dpa

Wehen Wiesbaden - Gladbach II: Wurde Testkick manipuliert?. Szene aus dem Testspiel: Der Wehener Christian Cappek (links) kämpft mit Gladbachs Steffen Nkansah umd den Ball. (Quelle: imago/Rene Schulz)

Szene aus dem Testspiel: Der Wehener Christian Cappek (links) kämpft mit Gladbachs Steffen Nkansah umd den Ball. (Quelle: Rene Schulz/imago)

Das Testspiel zwischen dem Drittligisten SV Wehen Wiesbaden und der zweiten Mannschaft von Borussia Mönchengladbach aus der Regionalliga (3:1) steht unter Manipulationsverdacht. Dies bestätigte der hessische Klub dem "Wiesbadener Kurier".

Wehen wurde von der Sportsradar AG, die im Auftrag des DFB und der DFL Spiele auf sportwettenbezogene Manipulationen überwacht, auf Unregelmäßigkeiten bei der Partie im Trainingslager im türkischen Side aufmerksam gemacht.

"Slapstick-Elfmeter"

Den Borussen wurde dies auf Nachfrage bestätigt. "Die Wetten sollen in Asien platziert worden sein", sagte Sprecher Markus Aretz: "Dabei soll auf eine bestimmte Anzahl von Toren gewettet worden sein." Da es in dem Spiel "zwei sehr fragwürdige Elfmeter gab, ist das im Nachhinein nicht die riesengroße Überraschung."

Diese Entscheidungen waren so offensichtlich kurios, dass Wehens Trainer Sven Demandt schon direkt nach dem Spiel von einem "Elfmeter-Geschenk des Schiris" gesprochen hatte, sein Kollege Arie van Lent im zweiten Fall gar von einem "Slapstick-Elfmeter"."Ich habe auf der Tribüne gesessen und mich gefragt: 'Was geht denn hier ab?", berichtete Mönchengladbachs Vizepräsident, der 1974er-Weltmeister Rainer Bonhof, der "Bild"-Zeitung.

Die Borussia sagte - wie auch die Wehener - bei den Ermittlungen jede Hilfestellung zu. "Wir haben Videosequenzen der Elfmeter, wir haben den Namen und die Registrationsnummer des türkischen Schiedsrichters bei seinem Heimatverband", sagte SVWW-Pressesprecher Daniel Mucha. "Das leiten wir gerne weiter."

"Wir sind ganz entspannt"

Beide Vereine verwiesen darauf, dass Wehen das Spiel über eine Agentur organisiert habe, die offenbar auch den Schiedsrichter besorgt hat. Wehens Sportdirektor Christian Hock erklärte: "Wir haben das Spiel ordnungsgemäß beim DFB angemeldet. Mit dieser Agentur arbeiten wir schon immer zusammen. Wir wurden nach dem Spiel vom DFB informiert. Wir selbst müssen da jetzt nichts machen, wir sind ganz entspannt."

Vor allem in der Türkei, wo zwischen Januar und März insgesamt mehrere hundert Profi-Teams aus allen Teilen Europas ihre Wintertrainingslager abhalten, geraten bereits seit Jahren immer wieder solche Partien unter Manipulationsverdacht.

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