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FIFA Ballon d'Or: Lionel Messi löst Cristiano Ronaldo ab

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Weltfußballer des Jahres  

Messi löst Ronaldo wieder ab - Sasic geht leer aus

12.01.2016, 13:43 Uhr | t-online.de, sid

FIFA Ballon d'Or: Lionel Messi löst Cristiano Ronaldo ab. Messi (re.) ist Weltfußballer, Rivale Ronaldo gratuliert. (Quelle: dpa)

Messi (re.) ist Weltfußballer, Rivale Ronaldo gratuliert. (Quelle: dpa)

Lionel Messi ist zurück auf dem Fußball-Thron: Der argentinische Superstar vom FC Barcelona ist zum Weltfußballer des Jahres 2015 gekürt worden. Bei der Wahl für den FIFA Ballon d'Or setzte sich Messi mit 41,33 Prozent der Stimmen gegen Vorjahressieger Cristiano Ronaldo (27,76) von Real Madrid und Barca-Teamkollege Neymar (7,86) durch.

"Das ist ein sehr spezieller Moment für mich, wieder hier zu stehen und wieder den Ballon d'Or zu gewinnen, nachdem ich zwei Jahre nur zugesehen habe", sagte Messi: "Das ist unglaublich."

Messi war bereits von 2009 bis 2012 viermal Weltfußballer, musste sich in den letzten beiden Jahren jedoch Ronaldo geschlagen geben. 2015 holte der 28-Jährige mit Barca das Triple aus nationaler Meisterschaft, Pokal und Champions League.

WM-Heldin der USA geehrt

Bei den Damen blieb ein dritter deutscher Erfolg in Serie aus. Nach den Siegen von Nadine Angerer und Nadine Keßler in den vergangenen Jahren musste sich die im Sommer überraschend zurückgetretene Célia Sasic mit dem zweiten Platz begnügen (12,60 Prozent der Stimmen). Zur Weltfußballerin wurde die US-amerikanische Weltmeisterin Carli Loyd gewählt (35,28 Prozent). Dritte Nominierte war die Japanerin Aya Miyama (9,88).

"Es kommt jetzt eine andere Herausforderung auf mich zu und da freue ich mich sehr drauf. Dafür gibt es keine Trophäe", sagte die frühere DFB-Spielerin Sasic, die am Rande der Veranstaltung bekannt gab, Nachwuchs zu erwarten.

Guardiola geht leer aus

Keine Überraschung bei der Wahl zum Welttrainer: Nach dem Gewinn des Triples in seinem ersten Jahr als Barca-Coach erhielt der Spanier Luis Enrique diese Auszeichnung. Damit ging Pep Guardiola vom deutschen Doublesieger FC Bayern München ebenso leer aus wie Chiles argentinischer Nationaltrainer und Copa-America-Sieger Jorge Sampaoli.

Enrique hatte im vergangenen Jahr mit den Katalanen fünf von sechs möglichen Titeln geholt. Der Spanier folgt auf Bundestrainer Joachim Löw (2014) und den ehemaligen Bayern-Coach Jupp Heynckes (2013).

Frauenfußball-Trainerin des Jahres ist US-Nationaltrainerin Jill Ellis. Die 49-Jährige führte die USA bei der WM in Kanada zum dritten Titel.

Neuer als einziger Deutscher in Weltelf

Zumindest ein Akteur des FC Bayern wurde ausgezeichnet: Weltmeister-Torwart Manuel Neuer steht als einziger deutscher Nationalspieler und als einziger Bundesliga-Profi in der Auswahl des Fußball-Weltverbandes.

Die sogenannte FIFPro World XI 2015, die per Internetabstimmung unter Tausenden Profifußballern auf der ganzen Welt ermittelt wurde, setzt sich zusammen aus: Neuer (Bayern) - Thiago Silva (Paris St. Germain), Marcelo (Real), Sergio Ramos (Real), Dani Alves (Barcelona) - Andres Iniesta (Barcelona), Luka Modric (Real), Paul Pogba (Juventus Turin) - Neymar (Barcelona), Messi (Barcelona), Ronaldo (Real).

Puskas-Award für Wendell Liras Fallrückzieher

Der Brasilianer Wendell Lira erzielte das schönste Tor des vergangenen Jahres. Für seinen Fallrückzieher-Treffer in der Partie seines Vereins Goianesia gegen Atletico Go in der brasilianischen Regionalmeisterschaft erhielt der kürzlich noch vereinslose 27-Jährige den Puskas-Award. (Liras preisgekröntes Tor ist hier zu sehen.)

Asamoah nimmt Fairplay-Preis entgegen

Außerdem zeichnete die FIFA alle Vereine und Organisationen, die sich für Flüchtlinge einsetzen, mit dem Fairplay-Preis 2015 aus. Stellvertretend nahm den Preis der ehemalige Bundesliga-Profi und frühere Nationalspieler Gerald Asamoah entgegen. "Ich fühle mich sehr, sehr geehrt, hier stehen zu dürfen", sagte Asamoah.

"Es ist wichtig, sich für so etwas einzusetzen", sagte er. Er selbst wisse, wie das sei, und verwies bei seiner emotionalen Rede auf seinen Vater, der früher aus Ghana geflohen sei und in Deutschland eine Heimat gefunden habe. "Der Fußball kann viel bewegen", sagte Asamoah. Es sei "sehr wichtig, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entgegenzutreten".

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