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"Penis-Affäre" war nur "ein Jungenstreich"

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Jetzt spricht Nick Proschwitz  

"Penis-Affäre" war nur "ein Jungenstreich"

02.02.2016, 16:27 Uhr | sid, t-online.de

"Penis-Affäre" war nur "ein Jungenstreich". Der beim SC Paderborn suspendierte Nick Proschwitz wehrt sich in der "Penis-Affäre". (Quelle: imago/De Fodi)

Der beim SC Paderborn suspendierte Nick Proschwitz wehrt sich in der "Penis-Affäre". (Quelle: De Fodi/imago)

In der sogenannten "Penis-Affäre" hat sich nun Nick Proschwitz ausführlich geäußert. Der beim Zweitligisten SC Paderborn suspendierte und zum belgischen Erstligisten VV St. Truiden geflüchtete Angreifer fühlt sich nach dem Eklat im Trainingslager ungerecht behandelt.

Der Vorfall sei nur "ein Jungenstreich" gewesen, erklärte der 29-Jährige in einem Interview mit Sport 1 und sagte: "Ich war geschockt, wie die Medien diese ganze Geschichte ausgeschlachtet haben."

Proschwitz gab zu, sich beim feuchtfröhlichen Abschlussabend im türkischen Belek in der Sportsbar eines Fünf-Sterne-Hotels in Anwesenheit einer Frau "entblößt" zu haben - allerdings "nicht vor ihr, sondern vor einem Kollegen". Die Frau "hatte von meiner Seite aus nichts zu befürchten", betonte er.

"Wie ein Schuljunge vor dem Rektor"

Das anschließende Gespräch mit Paderborns Präsident Wilfried Finke "war so, wie wenn man früher als Schuljunge vor dem Rektor antreten musste", so Proschwitz: "Ich will nicht nachtreten, aber in meinen Augen hat Herr Finke leider zu schnell geurteilt." Trainer Stefan Effenberg habe nach dem Vorfall nicht mit ihm geredet, "auch verabschiedet hat er sich nicht von mir".

Immerhin gab der ehemalige England-Legionär zu, dass er "einen Fehler gemacht" habe. "Es war nichts Heldenhaftes, was ich getan habe." Sein neuer Arbeitgeber St. Truiden sei über die "Penis-Affäre" informiert gewesen, dennoch sei er "super aufgenommen worden". Den Eklat und seine Folgen wertete der Stürmer als "Warnschuss, um aufzuwachen und die letzten Jahre meiner Karriere noch zu genießen".

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