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WM 2006: DFB fordert wohl 6,7 Millionen von Fedor Radmann

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Affäre um WM 2006  

"Bild": DFB fordert 6,7 Millionen Euro von Radmann

09.02.2016, 15:59 Uhr | dpa

WM 2006: DFB fordert wohl 6,7 Millionen von Fedor Radmann. Fedor Radmann (re.) fungierte bei der WM 2006 als Vizepräsident des Organisationskomitees, Franz Beckenbauer war dessen Chef. (Quelle: imago/Camera 4)

Fedor Radmann (re.) fungierte bei der WM 2006 als Vizepräsident des Organisationskomitees, Franz Beckenbauer war dessen Chef. (Quelle: Camera 4/imago)

In der WM-Affäre fordert der Deutsche Fußball-Bund der "Bild"-Zeitung zufolge von Fedor Radmann die Zahlung von 6,7 Millionen Euro. Der frühere Vizepräsident des Organisationskomitees und Vertraute des einstigen OK-Chefs Franz Beckenbauer soll die Summe demnach innerhalb von 20 Tagen an den Verband überweisen. 

Der Betrag entspricht dem dubiosen Betrag, den der DFB vor der Weltmeisterschaft 2006 auf ein Konto des Weltverbands FIFA geleitet hatte. Angeblich sollte das Geld zur Rückzahlung eines Darlehens des früheren Adidas-Chefs Robert Louis-Dreyfus verwendet werden. Wohin es tatsächlich floss, ist bislang nicht geklärt.

Die Zahlung an die FIFA war ursprünglich als Beitrag für die später abgesagte WM-Eröffnungsgala verschleiert worden. Der ursprüngliche Kredit von Dreyfus war nach Angaben von Beckenbauer als Gegenleistung für einen hohen FIFA-Zuschuss zur WM in Deutschland verwendet worden.

Finanzieller Schaden soll vom Verband ferngehalten werden

Mit dem Vorgehen gegen Radmann würde der DFB einen weiteren Schritt unternehmen, um einen möglichen finanziellen Schaden in der Affäre vom Verband fernzuhalten. "Es geht also auch in diesem Fall darum, Rechtspositionen zu erhalten. In der Schweiz geschieht dies durch das sogenannte Betreibungsverfahren, durch das eine Verjährung von Ansprüchen verhindert wird. Die dazu notwendigen Schritte haben wir fristgerecht eingeleitet", zitierte die "Bild" einen DFB-Sprecher.

Zuvor hatte der DFB Güteanträge bei der Öffentlichen Rechtsauskunft- und Vergleichsstelle in Hamburg eingereicht, um den Anspruch auf möglichen Schadensersatz in Millionenhöhe zu wahren. Die Ansprüche richten sich neben Beckenbauer und Radmann auch gegen die ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach, Ex-DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt, den Testamentsvollstrecker von Robert Louis-Dreyfus sowie die FIFA.

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