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Finale Champions League: VfL Wolfsburg verliert Elfmeter-Krimi

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Niederlage gegen Lyon  

CL-Finale: Wolfsburgs Frauen verlieren Elfer-Krimi

27.05.2016, 08:31 Uhr | dpa, sid

Finale Champions League: VfL Wolfsburg verliert Elfmeter-Krimi. Ada Hegerberg (li.) und Wolfsburgs Lara Dickenmann im Zweikampf  (Quelle: Reuters)

Ada Hegerberg (li.) und Wolfsburgs Lara Dickenmann im Zweikampf (Quelle: Reuters)

In einer Nervenschlacht ist der Traum der Frauen des VfL Wolfsburg von der Rückkehr auf Europas Fußballhron geplatzt. Im Champions-League-Finale in Reggio Emilia unterlag der VfL dem Top-Favoriten Olympique Lyon trotz beeindruckenden Comebacks 3:4 im Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 (0:1) gestanden.

Weil ausgerechnet die von Lyon nach Wolfsburg gewechselte Elise Bussaglia den fünften und letzten VfL-Elfmeter verschoss, machte Saki Kumagai gegen Nationaltorhüterin Almuth Schult alles perfekt. Auch Nilla Fischer war vom Punkt gescheitert.

Lyon ging auf Vorlage von Nationalspielerin Pauline Bremer durch Ada Hegerberg (12.) in Führung. Alexandra Popp glich in der 88. Minute etwas überraschend noch aus.

Dynamik fehlt

In der Neuauflage des Endspiels von 2013 in London, das Wolfsburg 1:0 gewonnen hatte, spielte der französische Meister der letzten zehn Jahre über die gesamte Spielzeit gesehen seine bessere Technik und sein höheres Tempo aus. Dem VfL fehlte es an Dynamik und Selbstvertrauen, zu selten kam die Mannschaft von Ralf Kellermann druckvoll vor das Tor.

Vor 15.117 Zuschauern im Stadio Cittá del Tricolore entwickelte Lyon vor allem über Bremer auf der rechten Seite von Beginn an mehr Druck.

Die im Sommer nach Frankreich gewechselte U20-Weltmeisterin hatte großen Anteil am Führungstreffer, als sie in den Strafraum zog, Nationalmannschaftskollegin Kerschowski ausspielte und dann Hegerberg aus spitzem Winkel bediente. Diese schoss aus kurzer Distanz ein.

Etat von sieben Millionen Euro

Der 13. Treffer der norwegischen Torjägerin in dieser Königsklassen-Saison spielte dem taktisch variablem Favoriten, der mit einem Etat von geschätzt sieben Millionen Euro im europäischen Frauenfußball unerreicht ist, voll in die Karten. Eine starke Parade von Nationaltorhüterin Almuth Schult gegen Eugenie Le Sommer (26.) verhinderte einen höheren Rückstand.

Lyon stand anschließend tiefer, der VfL versuchte vergeblich, mit Steilpässen in die Spitze zum Erfolg zu kommen. Am nächsten kam der VfL dem Ausgleich bei einer Ecke, als Lyon-Kapitänin Wendie Renard den Ball beinahe mit dem Oberschenkel ins eigene Tor bugsiert hätte (31.).

Nach der Pause stand Renard auf der Gegenseite dicht vor dem 2:0, ihr Kopfball wurde von Bussaglia von der Linie gekratzt (48.).

Der VfL erhöhte zwar den Druck, doch der Ausgleich durch Popps Kopfballtreffer nach einer Flanke der eingewechselten Tessa Wullaert kam durchaus überraschend. Nach der völlig offenen Verlängerung folgte das Drama vom Punkt.

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