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Joachim Löw über Lukas Podolski: "War immer eine feste Größe"

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Nach DFB-Rücktritt  

Löw über Podolski: "War immer eine feste Größe"

15.08.2016, 14:55 Uhr | sid

Joachim Löw über Lukas Podolski: "War immer eine feste Größe". Lukas Podolski und Joachim Löw nach dem Gewinn des Weltmeistertitels.  (Quelle: imago)

Lukas Podolski und Joachim Löw nach dem Gewinn des Weltmeistertitels. (Quelle: imago)

Gemeinsam holten sie 2014 den WM-Titel in Brasilien, nun trennen sich ihre Wege: Bundestrainer Joachim Löw hat die Leistungen von Lukas Podolski nach dessen Rücktritt aus der Nationalmannschaft gewürdigt.

"Lukas war genauso wie Basti (Schweinsteiger, d. Red.) immer eine feste Größe für mich. Auf ihn war und ist Verlass, bei aller Lockerheit und Leichtigkeit, für die er steht, ist er ein Vorbild an Professionalität und Einstellung. Dem Erfolg hat er immer alles untergeordnet, auch sich selbst", sagte Löw.

"Kann mich nur bedanken"

Gerne erinnert sich der Bundestrainer an den großen gemeinsamen Titel zurück: "Gemeinsam sind wir in Brasilien Weltmeister geworden, mich verbindet als Trainer ein sehr langer Weg mit ihm, wir haben zusammen gefeiert. Poldi hat aber immer auch Verantwortung übernommen, wenn es mal nicht so gut lief. Für seine Loyalität, seinen Einsatz, den Spaß und die Freude, die er immer wieder in unseren Kreis gebracht hat, kann ich mich nur bedanken."

Auch Teammanager Oliver Bierhoff lobte Podolski: "Er hat seinen Eintrag in den Geschichtsbüchern mehr als verdient. Aber Poldi hat sich auch neben dem Platz zu einer echte Marke entwickelt und ist sich dabei immer treu geblieben." In Podolski verliere die Nationalmannschaft "einen leidenschaftlichen Fußballer und riesigen Sympathieträger, der uns und den Fans im Nationaltrikot fehlen wird", so Bierhoff.

"Widme mich meiner Familie"

Podolski, der seinem Klub Galatasaray wohl länger aufgrund einer Bänderverletzung fehlen wird, hatte seinen Rücktritt aus der Nationalef via Facebook bekanntgegeben.

"Ich habe dem Bundestrainer gesagt, dass ich ab sofort nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen werde. Ich trete kürzer und widme mich mehr anderen Dingen. Am meisten natürlich meiner Familie", schrieb Podolski.

"War für mich immer Herzenssache"

Der Ex-Kölner und -Münchner ergänzte: "Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen. Die Nationalmannschaft war für mich immer Herzenssache, und das wird sie auch immer bleiben. Ich habe aber nach der EURO/Urlaub gespürt, dass sich mein Fokus verschoben hat. Alles hat seine Zeit - und meine Zeit beim DFB ist vorbei."

Der Offensivspieler hat seit 2004 insgesamt 129 Länderspiele für Deutschland bestritten und belegt damit Rang drei der ewigen Länderspielliste. Mit 48 Treffern ist er zudem viertbester Torschütze der DFB-Geschichte. Podolski bestritt sieben Turniere und wurde 2014 mit Deutschland Weltmeister.

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