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DFB-Elf: Joachim Löw will die K-Frage noch nicht beantworten

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Neuer, Boateng, Khedira?  

Löw lässt die K-Frage noch ein paar Tage offen

29.08.2016, 14:55 Uhr | sid, t-online.de

DFB-Elf: Joachim Löw will die K-Frage noch nicht beantworten. Nach der EM ist vor der WM: Bundestrainer Joachim Löw bei der PK in Düsseldorf. (Quelle: dpa)

Nach der EM ist vor der WM: Bundestrainer Joachim Löw bei der PK in Düsseldorf. (Quelle: dpa)

Der Kapitän geht von Bord, den Namen des neuen Spielführers der Nationalmannschaft wollte Bundestrainer Joachim Löw allerdings noch nicht verraten.

"Am Mittwoch wird Bastian Schweinsteiger der Kapitän sein.Das ist also noch kein Thema", erklärte Löw auf seiner Pressekonferenz vor dem Test gegen Finnland am Mittwoch (ab 20.30 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de).

Podolski wird erst nächstes Jahr verabschiedet

Dann wird Schweinsteiger zum 121. Mal das Trikot mit dem Bundesadler auf der Brust tragen. Eigentlich gibt es ja keine Abschiedsspiele mehr für Nationalspieler.

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"Aber Ich habe die Möglichkeit, jemanden in einem Testspiel nochmal dazuzunehmen. Und es ist für mich kein Problem, Basti und Lukas auflaufen zu lassen und nach 60 oder 70 Minuten auszuwechseln", erklärte Löw.

Wobei Podolski derzeit verletzt ist. Sein Abschied ist für März 2017 geplant.

Direkt Abschiedsspiel zugesagt

Es wird das erste Mal in der zehnjährigen Amtszeit von Löw sein, dass ein Spieler aus dem DFB-Team auf dem Platz verabschiedet wird. Michael Ballack, Miroslav Klose und Philipp Lahm wurde diese Ehre nicht zuteil.

"Klose und Lahm wollten nicht", merkte der Bundestrainer dazu an. Zu Ballack sagte er nichts. In der Zukunft werde man "grundsätzlich von Situation zu Situation" entscheiden.

Löw liegt der Abschied seines Kapitäns sehr am Herzen, war dieser doch jahrelang ein vertrauensvoller Ansprechpartner. Als Schweinsteiger ihn über seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft informierte, habe der Bundestrainer wie auch Lukas Podolski "direkt ein Abschiedsspiel zugesagt".

Noch viele Tickets zu haben

Trotz der Verabschiedung von Schweinsteiger wird der Borussia-Park in Mönchengladbach wohl nicht ausverkauft sein. "Das ist ein bisschen schade für Bastian", sagte Löw. Bisher konnte der DFB noch nicht einmal die Hälfte der 43.000 Tickets verkaufen.

Doch er zeigte auch Verständnis: "Es ist ein bisschen unglücklich. Es gab die EM, Olympia, die Bundesliga hat wieder begonnen. Außerdem ist der Anstoß recht spät und die Schule hat wieder begonnen", meinte der Bundestrainer: "Aber ich hoffe, dass noch einige Zuschauer kommen werden."

Letztes Spiel in Europa?

Der DFB bemüht sich jedenfalls, auch ohne die passende Zuschauerzahl einen würdigen Rahmen zu schaffen. Der Fanclub verspricht eine besondere Choreografie und am Ende wird wohl die eine oder andere Träne fließen. Es könnte schließlich Schweinsteigers letztes Spiel überhaupt auf der europäischen Fußball-Bühne sein.

Denn José Mourinho, Teammanager von Manchester United, hat klargestellt, dass es der von ihm aussortierte Schweinsteiger "sehr schwer haben wird, zu spielen". Und der Mittelfeldspieler stellte unbeeindruckt vom Interesse von Juventus Turin und Paris St. Germain klar, dass Manchester "mein letzter Klub in Europa sein wird". Ein Ausklingen seiner Karriere in den USA oder in China ist denkbar.

Huldigung der Zuschauer ist sicher

Am Mittwoch wird Schweinsteiger es genießen, in seinem 121. und letzten Länderspiel noch einmal auf dem Platz zu stehen. Sollte es einen Elfmeter für Deutschland geben, wird er ihn vielleicht schießen dürfen.

Und irgendwann kurz vor Schluss wird die Nummer 7 am Spielfeldrand aufleuchten, die Zuschauer im Borussia-Park werden sich erheben, Schweinsteiger erst die Spielführerbinde an Manuel Neuer übergeben und dann klatschend und gerührt vom Spielfeld gehen.

Neuer, Boateng oder Khedira?

Ob Neuer dann die Binde dauerhaft tragen wird, hat Löw sicherlich schon entschieden. Denn der Respekt vor der Karriere von Schweinsteiger verbietet es ihm, jetzt schon zu sagen, ob er Neuer, Jerome BoatengSami Khedira oder doch einem anderen Spieler das Kapitänsamt für die kommenden Jahre überträgt.

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