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Mainz greift durch: Geldstrafe für Rotsünder Rodriguez

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FCA-Boss: "So ein Arschloch"  

Mainz greift durch: Geldstrafe für Rotsünder Rodriguez

19.09.2016, 12:33 Uhr | dpa, sid

Mainz greift durch: Geldstrafe für Rotsünder Rodriguez. Der Mainzer Jose Rodriguez (rechts) muss nach seinem brutalen Foul vom Platz. (Quelle: imago/Eibner)

Der Mainzer Jose Rodriguez (rechts) muss nach seinem brutalen Foul vom Platz. (Quelle: Eibner/imago)

Mittelfeldspieler José Rodriguez vom Bundesligisten Mainz 05 wird nach seinem brutalen Foul an Dominik Kohr vom FC Augsburg von seinem Arbeitgeber mit einer Geldstrafe belegt werden.

"Dieses böse Gesicht ist nicht das Gesicht von Mainz 05. Wir werden das sanktionieren", sagte Trainer Martin Schmidt nach dem 3:1 in Augsburg.

Unterdessen ist bekannt geworden, dass Kohr zumindest ohne Knochenbrüche davongekommen ist. Das bestätigte FCA-Manager Stefan Reuter am heutigen Montag. Eine genaue Diagnose folgt allerdings erst noch.

"Der Knochen ist heil, aber es sind die Muskeln und Sehnen betroffen. Es ist eine tiefe Wunde bis auf den Knochen", sagte Reuter. Wie lange Kohr ausfalle, "können wir noch nicht sagen".

Schmidt: "Man wagt sich nicht zu freuen"

Der eingewechselte Rodriguez war in der Nachspielzeit übermotiviert in Kohr hineingesprungen. Dafür hatte er die Rote Karte gesehen. "Man wagt sich gar nicht zu freuen", sagte Schmidt nach dem ersten Saisonsieg, "du würdest gerne den anderen in die Arme fallen, aber das hat uns die Freude genommen. Im Bus wird es wegen dieser doofen Aktion auch nur halb so lustig sein."

Schmidt zeigte aber auch ein Mindestmaß an Verständnis für den 21-jährigen Rodriguez. "Er war sehr, sehr enttäuscht, dass er zuletzt nicht im Kader war und jetzt nicht gespielt hat. Dann kommt er rein und will dem Coach zeigen, dass er aggressiv ist - und dann hat er es übertrieben. Das war falscher Ehrgeiz, das war dumm."

FCA-Kapitän Verhaegh: "Das ist unfassbar"

Bei den Augsburgern erhitzte das schlimme Foul die Gemüter. "Das ist unfassbar", schimpfte FCA-Kapitän Paul Verhaegh. "So etwas gehört absolut nicht auf den Fußballplatz." FCA-Boss Klaus Hofmann war sogar außer sich vor Wut. "So ein Arschloch", soll der Präsident laut übereinstimmenden Medienberichten fluchend durch die Stadion-Katakomben gerufen haben.

Rodriguez wurde auf der Facebookseite von den 05ern mit den Worten zitiert: "Dass Dominik sich verletzt hat, tut mir unendlich Leid, ich habe mich auch schon persönlich bei ihm entschuldigt. Ich wollte den Ball blocken und der Mannschaft dabei helfen, den Vorsprung nicht wieder zu verspielen. Ich wünsche ihm von Herzen gute Besserung!"

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