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Kurioses Gespräch  

Lehmann macht Hrubesch zu Braunschweig-Trainer

09.10.2016, 12:15 Uhr | t-online.de, dpa

Lehmann macht Hrubesch zu Braunschweig-Trainer. Fernseh-Experte Jens Lehmann schwelgte vor dem Spiel in fehlerhaften Erinnerungen. (Quelle: imago/Jan Hübner)

Fernseh-Experte Jens Lehmann schwelgte vor dem Spiel in fehlerhaften Erinnerungen. (Quelle: Jan Hübner/imago)

Ob Braunschweig oder Wolfsburg - Hauptsache Niedersachsen: Im Vorfeld des WM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und Tschechien kam es zu einer kuriosen Gesprächssituation zwischen Horst Hrubesch und Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann.

Anläßlich seiner Verabschiedung durch den DFB war der ehemalige Trainer der U21 Hrubesch in seinem ehemaligen "Wohnzimmer" Volksparkstadion zu Gast. Der übertragende Sender RTL ließ es sich nicht nehmen, Hrubesch im Rahmen der Vorberichterstattung zu interviewen.

"Horst kam in die Kabine und hat mich getröstet"

Während des Gesprächs zwischen Moderator Florian König, Experte Jens Lehmann und Horst Hrubesch erzählte Lehmann von seiner ersten Begegnung mit dem heute 65-Jährigen. "Er war Trainer in Braunschweig. Wir haben da mit Schalke gespielt. Ich war 18 Jahre alt, habe eigentlich ganz gut gespielt. Aber ich habe in der 89. Minute einen Fehler gemacht, wodurch wir 0:1 verloren haben. Dann kam Horst in die Kabine und hat mich jungen Kerl getröstet.“

Daraufhin entgegnete der "Tröster", dass er aber nie in Braunschweig trainiert habe. "Das kann nur in Wolfsburg gewesen sein." Jedoch beharrte der Experte auf seiner Version, was Hrubesch jedoch energisch verneinte. Jens Lehmann beendete schließlich das Thema: "Auf jeden Fall hast du mich getröstet."

Lehmanns Erinnerungen fehlerhaft

Dennoch bleibt natürlich die Frage: Wer hat denn nun Recht? In der Tat spielte der damals 19-jährige Jens Lehmann am 04.März 1989 mit dem FC Schake 04 in Braunschweig. Ebenso verlor Schalke mit 0:1. Allerdings trainierte Uwe Reinders zu dieser Zeit die Mannschaft von Eintracht Braunschweig. Horst Hrubeschs Erinnerungen stimmten: Von 1988 bis 1989 trainierte er den VfL Wolfsburg.

Kurz vor Anpfiff des WM-Qualifikationsspiels bedankte sich der Deutsche Fußball-Bund für 16 Jahre, die der 65 Jahre alte Hrubesch für den Verband gearbeitet hat. Im Sommer hatte der ehemalige Hamburger Kultprofi die deutschen Olympia-Fußballer in Rio de Janeiro noch einmal ins Finale und zum Gewinn der Silbermedaille geführt.

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