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Hertha BSC: Trainer Pal Dardai trotz Sieg im Spitzenspiel unzufrieden

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"Lieber Gott im Olympiastadion"  

Dardai trotz Sieg im Spitzenspiel unzufrieden

23.10.2016, 14:05 Uhr | t-online.de

Hertha BSC: Trainer Pal Dardai trotz Sieg im Spitzenspiel unzufrieden.  (Quelle: imago)

Berlins Trainer Pal Dardai war mit der Leistung seines Teams gegen Köln nicht komplett zufrieden. (Quelle: imago)

Der Kritischste von über 60.000 Augenzeugen im Berliner Olympiastadion war der Hertha-Trainer. Dabei hatte sein Team am achten Spieltag den bis dahin ungeschlagenen 1. FC Köln bezwungen, einen erstaunlichen Startrekord aufgestellt und die eigenen Fans in Feierlaune versetzt.

"Es gab viele Szenen, die mir nicht gefallen haben", erklärte Pal Dardai nach dem 2:1 gegen zuerst zurückhaltende, dann bessere und am Ende glücklose Kölner. "So ein Chaos in den letzten 15 Minuten habe ich noch nicht erlebt: Latte, Pfosten, da war der liebe Gott im Olympiastadion", ergänzte der Ungar: "Daraus müssen wir lernen."

Ungeordnete Defensive lässt Berlin zittern

Was Herthas Chefcoach trotz nun beeindruckender 17 Punkte - so viel wie noch nie zu diesem Zeitpunkt in der Bundesliga-Geschichte der Berliner - so irritierte, war vor allem die verlorene Ordnung seiner Profis.

Obwohl die Gastgeber durchTop-Torjäger Vedad Ibisevic (13. Minute) und Niklas Stark (74.) zweimal in Führung gingen, wackelte der vierte Sieg im vierten Heimspiel der aktuellen Saison nochmals gewaltig.

Die Gäste, zuvor in zwölf Ligapartien unbezwungen, vermochten die Berliner in deren Festung aber nicht zu knacken. Zweimal verhinderte das Tor-Aluminium einen weiteren Kölner Treffer nach dem achten Saisontor von Anthony Modeste (65.). Und als Artjoms Rudnevs doch noch traf, verweigerte in der Nachspielzeit Schiedsrichter Frank Willenborg dem Tor wegen eines vorangegangenen Foulspiels an Marvin Plattenhardt zurecht die Anerkennung.

"Gegentore waren unnötig"

"Das Gesamtpaket regt einen auf, natürlich waren die Gegentore unnötig", bemerkte FC-Torwart Timo Horn, der auch den ersten Berliner Treffer noch im Auge hatte. Torvorbereiter Mitchell Weiser war der Ball im Zweikampf mit Kölns Nationalspieler Jonas Hector aus Nahdistanz an den Arm geschossen worden. Manager Jörg Schmadtke sah sein Team um einen Punkt gebracht: "Es ist schwierig in einem Spiel mit so vielen Zweikämpfen, wenn derjenige, der entscheiden muss, nicht so richtig weiß, was ein Foul ist und was nicht."

Hertha BSC "wollte unbedingt gewinnen"

Allerdings schloss Schmadtke auch an: "Deswegen haben wir aber nicht verloren." Letztlich entschied die größere Entschlossenheit. "Unsere Mannschaft wollte unbedingt gewinnen, das war der Schlüssel", erklärte die Tormaschine Ibisevic. Es war sein sechstes Saisontor, mit 98 Treffern ist der Bosnier nun der sechstbeste ausländische Torschütze in der Bundesliga-Historie.

Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Modeste zeigten sich die Fortschritte bei Hertha besonders. Der meist noch zurückhaltende Manager Michael Preetz verteilte Lob: In der Phase habe sich die Mannschaft noch einmal "berappelt". Ein Doppelkopfball von Julian Schieber und Stark führte zum 2:1. "Nach dem 1:1 eine solche Reaktion zu zeigen, das spricht für die Jungs", betonte Preetz.

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