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Länderspiele: Löw und Grindel weisen Kritik in Belastungsdebatte zurück

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Länderspiele  

Löw und Grindel weisen Kritik in Belastungsdebatte zurück

15.11.2016, 09:55 Uhr | dpa

Länderspiele: Löw und Grindel weisen Kritik in Belastungsdebatte zurück. Joachim Löw bei der Pressekonferenz in Mailand.

Joachim Löw bei der Pressekonferenz in Mailand. Foto: Guido Kirchner. (Quelle: dpa)

Mailand (dpa) - Joachim Löw hält die Länderspiel-Kritik aus der Bundesliga wegen einer angeblichen Überbelastung der Spieler nicht für gerechtfertigt.

"Ich glaube, dass ich gerade im November absolute Rücksicht darauf nehme, was die Belastung der Spieler betrifft", sagte der Bundestrainer vor dem letzten Spiel der Fußball-Weltmeister in diesem Jahr am Dienstag (20.45 Uhr) in Mailand gegen Italien.

Bei seiner Aufstellung für die Partie gegen die Squadra Azzurra werde er die Vereinsbelange durchaus berücksichtigen, kündigte Löw an. "Ich mache mir ganz konkrete Gedanken, wie ich die Belastungen der Spieler verteilen will. Von daher kann sich kein Verein beschweren. Kein Spieler wird überbelastet zurückkommen", versicherte Löw.

Am Samstag steht unter anderem das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern an. Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte vor der Länderspielpause die Terminierung der DFB-Auftritte kritisiert. Nach mehreren Absagen gehören aus München nur noch Thomas Müller, Joshua Kimmich und Mats Hummels zum deutschen Aufgebot. Den BVB vertreten in Mailand Mario Götze und Julian Weigl.

DFB-Präsident Reinhard Grindel wies zudem die Kritik an dem mittlerweile auf fünf feste Termine mit je zwei Partien fixierten Länderspielkalender der FIFA zurück. Er verstehe zwar, dass man drei Unterbrechungen im Ligabetrieb im Herbst bei den Clubs als schwierig empfinde. Aber: "Im September, Oktober, November ist die Liga noch nicht in der heißen Phase. Nur ein Doppelspieltag im März zu haben, ist ein deutliches Zeichen, dass man versucht, die Vereinsmannschaften dann zu entlasten, wenn es um die Wurst geht", sagte der Verbandschef.

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