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Nach Baku-Reise: Löw bastelt am Sommerplan

26.03.2017, 12:18 Uhr | dpa

Fußball - Nach Baku-Reise: Löw bastelt am Sommerplan. Der Confed Cup in Russland findet Ende Juni statt.

Der Confed Cup in Russland findet Ende Juni statt. Foto: Christian Charisius. (Quelle: dpa)

Baku (dpa) - WM-Testlauf in Russland, Junioren-Turnier in Polen oder endlich einmal richtig lange Urlaub: Nach dem WM-Qualifikationsspiel in fernen Aserbaidschan beginnt Bundestrainer Joachim Löw mit seinen finalen Sommerplanungen.

Welcher Spieler nach der Saison mit dem A-Team zum Confederations Cup nach Russland fährt, die U21 bei der Europameisterschaft in Polen vertritt oder den von Löw für manch gestressten Nationalspieler angekündigten Sonderurlaub bekommt, soll letztlich aber erst zur Nominierungsfrist kurz vor dem Bundesliga-Finale Mitte Mai beschlossen werden.

Real-Star Toni Kroos hat seine Entscheidung indirekt schon verraten. Am 9. Juni lädt er zu einer Gala seiner Stiftung und wird damit nicht für die parallelen Länderspieltermine der Nationalelf zur Verfügung stehen. Andere Dauerleister wie Mesut Özil formulieren ihre Sommerabsichten noch verklausuliert. "Das ist ein großes Ereignis, aber man muss schauen, wie sich alles entwickelt. Es ist noch Zeit, jetzt muss man nicht spekulieren", sagte der Arsenal-Profi.

Klare Tendenz: Özil ist wie die Bayern-Spieler Thomas Müller, Mats Hummels oder Jérôme Boateng ein Urlaubsanwärter. Im Gegensatz zum Kölner Jonas Hector, der sich als erster für eine Teilnahme am Confed-Cup bewarb: "Das wird ein schönes Turnier, ein schönes Erlebnis. Da würde ich nicht Nein sagen." Ob Manuel Neuer als Kapitän mit nach Russland soll, hat Löw nach eigener Aussage entgegen anderer Berichte auch noch nicht festgelegt: "Richtung Confed-Cup haben wir noch nicht besprochen, was die Torhüter betrifft." 

Teammanager Oliver Bierhoff will wie Löw auch noch keine Tendenzen verraten. "Wir wissen, dass es am Ende immer auf den Mai hinausläuft, weil man weiß nie, wie ein Spieler verletzt ist und wie man den einen oder anderen bei der A-Mannschaft oder der U21 umtauscht", sagte er vor der Partie am Sonntagabend in Baku. Ultimative Richtschnur für alle Personalentscheidungen ist ohnehin die WM 2018. Dann soll Löw den bestmöglichen Kader für die Mission Titelverteidigung aufbieten.

Die Terminkollision mit dem WM-Testlauf vom 17. Juni bis 2. Juli und der U21-EM vom 16. bis 30. Juni beschrieb Bierhoff einerseits als "nicht ideal". Aber der Teammanager will sich auf die positiven Aspekte fokussieren. "Das ist eine Riesenchance für uns als deutscher Fußball. Wir haben zwei große Turniere, das ist eine große Auszeichnung. Das wird wichtig sein, dass wir das gut aufteilen."

Rund ein Dutzend DFB-Spieler, einige wie Timo Werner, Julian Brandt, Leroy Sané, Serge Gnabry oder Niklas Süle schon mit A-Team-Erfahrung, sind Kandidaten sowohl für den Confed Cup als auch das wichtigste Juniorenturnier. "Wer letztlich bei der A-Mannschaft spielt oder in der U21, hängt immer auch von der individuellen Situation des Spielers ab und dessen persönlichem Entwicklungsstand. Dem einen tut es gut, eine Führungsrolle in der U21 zu übernehmen. Ein anderer soll sich mal bei der A-Mannschaft zeigen", sagte Löw.

U21-Coach Stefan Kuntz ordnet sich selbstverständlich dem Bundestrainer unter. Er sieht sich als Entwicklungshelfer für den Schritt nach ganz oben. "Unter dem Strich muss zählen, was den Spieler in Richtung WM 2018 am besten weiterbringt. Die U21 muss darauf vorbereiten, dass es später A-Nationalspieler werden", sagte der Europameister von 1996.

Gezielt will der Bundestrainer in Russland auch Akteure auf den Prüfstand stellen, die schon länger in der A-Auswahl dabei sind, aber noch keine große Turniererfahrung haben. "Es wäre natürlich gut, wenn Spieler, die längere Zeit nicht bei uns waren wie Marco Reus, den Confed Cup bestreiten könnten", sagte Löw unlängst über den derzeit wieder mal angeschlagenen Dortmunder. "Das ist für sie eine gute Gelegenheit, sich hineinzuspielen und sich wieder mit unseren Abläufen vertraut zu machen." Auch Ilkay Gündogan gehörte zu dieser Kategorie, muss aber wegen seines Kreuzbandrisses wieder passen.

Bis zum 18. Mai, zwei Tage vor dem letzten Bundesliga-Spieltag, muss Löw einen 30er-Kader für den Confed-Cup benennen. Spätestens am 7. Juni wird dieser auf 23 Turnierspieler reduziert. Der Weltmeister trifft in Russland auf Australien, Chile und Kamerun. Die U21 bekommt es bei der EM zunächst mit Tschechien, Dänemark und Italien zu tun.

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