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Bierhoff warnt vor Übersättigung

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"Irgendwann knallt es"  

Bierhoff warnt vor Übersättigung

26.03.2017, 15:35 Uhr | sid

Bierhoff warnt vor Übersättigung. Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff macht sich Sorgen um den Fußball. (Quelle: imago)

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff macht sich Sorgen um den Fußball. (Quelle: imago)

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff hat den Weltfußball vor einer Übersättigung gewarnt und die aktuelle Lage mit der am Vorabend der jüngsten Bankenkrise verglichen.

"Ich mache mir schon ein bisschen Sorgen um den Fußball, weil man merkt, dass immer mehr starke Player da sind, und immer mehr ausschließlich nur an die Profitmaximierung denken. Darin besteht ein Risiko, irgendwann knallt es dann mal", sagt der Europameister von 1996 der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Dabei zitiert er aus einem Gespräch mit einem Investmentbanker. Bierhoff: "Jeder marschiert, schaut, wo geht noch ein bisschen mehr rauszuholen, was können wir machen, um es noch größer und bedeutender zu machen." Bierhoff warnt davor, dass es zu einer Bereinigung des Marktes kommen könnte.

2014 wird Deutschland Weltmeister. Doch inzwischen sind die Spiele der Deutschen Nationalmannschaft kaum noch ausverkauft. (Quelle: imago)2014 wird Deutschland Weltmeister. Doch inzwischen sind die Spiele der Deutschen Nationalmannschaft kaum noch ausverkauft. (Quelle: imago)

Neue Begehrlichkeiten wecken - Vorbild NFL

Anzeichen einer Übersättigung gebe es auch bei der deutschen Nationalmannschaft. Bierhoff: "Wir waren von 2005 bis 2014 eigentlich immer ausverkauft bei Heimspielen, jetzt sehen wir, dass volle Stadien keine Selbstläufer sind." Auch im Mechandising würden keine Fortschritte mehr erzielt. Die Einnahmen wären stagnierend oder würden sogar sinken.

Ziel müsse es sein, gegenüber den Fans die Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen und neue Begehrlichkeiten zu wecken. Als positives Beispiel nannte er dabei die nordamerikanischen Football-Liga NFL. Dort gebe es auch nur 17 reguläre Saisonspiele, sagte Bierhoff.

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