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DFB-Jungs auf den Spuren von Özil und Co.

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U21-Europameister im Vergleich  

DFB-Jungs auf den Spuren von Özil und Co.

01.07.2017, 15:30 Uhr | David-Emanuel Digili, t-online.de

DFB-Jungs auf den Spuren von Özil und Co.. Die Europameister von 2009 (li.) und 2017. (Quelle: imago) (Quelle: imago)

Die Europameister von 2009 (li.) und 2017. (Quelle: imago) (Quelle: imago)

Ist das der Beginn von etwas ganz Großem? Die deutsche U21 gewann völlig überraschend die EM, schlug die favorisierten Spanier im Finale mit 1:0  und weckt schon jetzt Erinnerungen an die legendären Helden von 2009.

t-online.de vergleicht die Startelf von Krakau mit der von Malmö.

Tor

2009: Manuel Neuer

2017: Julian Pollersbeck

Unterschiedlicher könnten sie kaum sein: Manuel Neuer hatte vor Beginn des Turniers 2009 schon 88 Bundesligaspiele auf dem Konto, kam sogar schon ein Mal bei der A-Nationalmannschaft zum Einsatz. Ein Jahr später dann der endgültige Durchbruch: Stammtorhüter bei der WM 2010 in Südafrika. Neuer reifte zum Weltklassetorwart, gilt heute nicht nur im deutschen Fußball als Maß aller (Keeper-)Dinge.

Pollersbeck krönte dagegen seinen rasanten Aufstieg: Erst im September 2016 stand der 22-Jährige das erste Mal in der zweiten Liga auf dem Platz, ersetzte Kaiserslauterns Stammkeeper André Weis – und gab den Posten nicht mehr her. Krönung: Das U21-Debüt zwei Monate später, am 10. November 2016 gegen die Türkei. "Ich war sehr lange unter dem Radar," verriet Pollersbeck dem "Kicker". "In meinem Heimatverein Emmerting spielte mal im Feld, mal im Tor oder auf dem Tennisplatz, mein Vater war Tennistrainer." In der kommenden Saison soll Pollersbeck nun beim HSV den Kasten sauber halten – in der Bundesliga.

Nachfolger der großen Generation? Die Europameister von 2017 vor dem Endspiel gegen Spanien. (Quelle: imago)Nachfolger der großen Generation? Die Europameister von 2017 vor dem Endspiel gegen Spanien. (Quelle: imago)

Abwehr

2009: Andreas Beck, Benedikt Höwedes, Jerome Boateng, Sebastian Boenisch

2017: Jeremy Toljan, Niklas Stark, Marc-Oliver Kempf, Yannick Gerhardt

Andreas Beck? War schon Deutscher Meister 2007 mit dem VfB Stuttgart. Benedikt Höwedes? Hatte gerade seine zweite Profi-Saison bei Schalke hinter sich. Jerome Boateng? 58 Bundesligaspiele für den HSV. Sebastian Boenisch? DFB-Pokalsieger 2009 mit Schalke, gemeinsam mit Höwedes. Die Zukunft ist bekannt: Boateng und Höwedes spielten sich in die Weltklasse, sind bei den Bayern und Schalke nicht mehr wegzudenken: Weltmeister, Champions-League-Sieger, viele Bundesliga-Schlachten. Beck spielt mittlerweile bei Besiktas Istanbul in der Türkei, Boenisch stieg erst vor wenigen Wochen mit 1860 München in die Regionalliga ab, absolvierte 14 Länderspiele für Polen.

Auch die 2017er Generation hat schon reichlich Erfahrung: Toljan spielte mit Hoffenheim gerade erst die beste Saison der Vereinsgeschichte, ist die feste Größe auf der linken Seite der TSG. Stark ist in der Innenverteidigung von Hertha BSC gesetzt, genau wie Kempf nach seiner Genesung beim SC Freiburg. Beide trugen mit dazu bei, dass ihre Vereine weit oben landeten. Gerhardt hat sogar schon ein A-Länderspiel auf dem Konto, kam am 15. November 2016 gegen Italien zum Einsatz. Im letzten Sommer zahlte Wolfsburg 13 Millionen Euro an den 1. FC Köln, um den 23-Jährigen zu verpflichten.

Mittelfeld

2009: Mats Hummels, Sami Khedira - Gonzalo Castro, Mesut Özil, Fabian Johnson

2017: Maximilian Arnold, Janik Haberer - Mitchell Weiser, Max Meyer, Serge Gnabry

Mats Hummels im Mittelfeld? Bei Horst Hrubesch spielte der heutige Bayern-Star im tatsächlich im Zentrum – und schaltete im Finale der EM 2009 Englands Mittelfeld mit aus. Neben ihm: Sami Khedira, 2007 Deutscher Meister mit Stuttgart, damals bereits 73 Bundesligaspiele, zwölf Tore. In der Offensive wirbelten Castro, Özil und Johnson, stellten mit ihrer Schnelligkeit und Technik die Engländer immer wieder vor große Probleme.

Gleich drei Mittelfeldyoungster von 2009 wurden fünf Jahre später Weltmeister (Hummels, Khedira, Özil), alle drei gehören zur Weltelite bei Bayern, Juventus Turin und Arsenal.  Castro hat mit erst 30 Jahren schon 339 Bundesligaspiele absolviert, holte mit Borussia Dortmund Ende Mai den DFB-Pokal. Johnson spielte schon 52 Mal für die Nationalelf – der USA.

Auch das 2017er Mittelfeld ist hochtalentiert: Maximilian Arnold gilt schon seit Jahren als Top-Talent der Bundesliga, der 23-Jährige trug vor drei Jahren schon einmal das Trikot der A-Elf von Jogi Löw. Nach einer schweren Saison mit Wolfsburg führte "Maxi" die U21 als Kapitän zum EM-Erfolg. Haberer hat gerade seine erste Bundesligasaison beim SC Freiburg hinter sich, spielt bei den Breisgauern aber einen offensiveren Part als in der DFB-Auswahl. 32 Ligaspiele, drei Tore, vier Vorlagen – und nun im schwarz-weißen Dress die Krönung.

Weiser beackerte wie bei Hertha die rechte Seite, allerdings noch offensiver als beim Hauptstadtklub. In der abgelaufenen Saison spielte Weiser verletzungsbedingt nur 17 Mal in der Bundesliga, deutete sein Riesen-Potenzial aber an. Im Finale der U21-EM wurde er zum Matchwinner. Auch Meyer und Gnabry spielten starke Turniere – ein Zeichen für die kommende Saison? Meyer steht bei Schalke unter Neu-Trainer Tedesco im Fokus, ob Bayerns acht-Millionen-Verpflichtung Gnabry überhaupt beim Rekordmeister bleibt, ist noch unklar.

Legendäre U21: Die Mannschaft von Trainer Hrubesch vor dem Finale am 29.06.2009. (Quelle: imago)Legendäre U21: Die Mannschaft von Trainer Hrubesch vor dem Finale am 29.06.2009. (Quelle: imago)

Angriff

2009 Sandro Wagner

2017 Maximilian Philipp

Zwei Mal traf Wagner beim 4:0 im Finale gegen England, doch im Verein wollte es für den Stürmer jahrelang einfach nicht klappen. Erst mit dem Wechsel zu Darmstadt 98 gelang ihm 2015/16 der Durchbruch: 14 Tore in 32 Bundesligaspielen für die Lilien. Vergangene Saison dann elf Treffer in 31 Einsätzen für Hoffenheim – und das Debüt in der Nationalmannschaft mit 29 Jahren.

Auf Maximilian Philipp ruhen die Hoffnungen von Borussia Dortmund: Der 20-Millionen-Neuzugang vom SC Freiburg gilt als hochtalentiert, ein Spielertyp wie Marco Reus. In 25 Einsätzen für Freiburg in der letzten Saison traf der 23-Jährige neun Mal, bereitete drei weitere Tore vor. In der Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz lief es bisher noch nicht, Philipp wartet noch auf sein erstes Tor. Im Finale gegen Spanien war der Angreifer selten zu sehen. Es reichte trotzdem zum größten Erfolg der U21 seit 2009...

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