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Piqué stimmte für Unabhängigkeit – Spanische Nationalelf muss Training abbrechen

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Fans beleidigen Spieler  

Spanische Nationalelf muss Training abbrechen

03.10.2017, 15:22 Uhr | BZU, t-online.de

Piqué stimmte für Unabhängigkeit – Spanische Nationalelf muss Training abbrechen. Gerard Piqué war das Ziel der Fan-Anfeindungen. (Quelle: imago/Alterphotos)

Gerard Piqué war das Ziel der Fan-Anfeindungen. (Quelle: Alterphotos/imago)

Nur 23 Minuten dauerte das Training der spanischen Nationalmannschaft am Montagnachmittag. Trainer Julen Lopetegui brach die Einheit ab. Die lauten Pfiffe und wüsten Beleidigungen gegen Innenverteidiger Gerard Piqué waren zu viel. 

"Es war ein Fehler, das Training öffentlich zu machen", gestand Lopetegui. Der Grund für die Pfiffe: Piqué setzt sich stark für die Unabhängigkeit Kataloniens ein, unterstützt das Referendum in Spanien. Der 30-Jährige erwägt sogar einen Rücktritt aus der "Furia Roja". Piqué: "Ich bin und fühle mich katalanisch, heute mehr denn je. Ich bin stolz auf die Katalanen. Wählen ist ein Recht, das verteidigt werden muss." Diese Äußerung bekam er nun um die Ohren gehauen.

"Du bist wie Erbrochenes"

Nachdem der Großteil der Mannschaft friedlich von den Fans empfangen wurde, ging beim Auflaufen Piqués das Pfeifkonzert los. "Du Mistkerl, raus aus der Nationalmannschaft", riefen die mehr als 1000 Anhänger der spanischen Auswahl. Weitere Schlachtrufe folgten. Umso mehr wurden die Rivalen Piqués unterstützt, allen voran Isco und Sergio Ramos von Real Madrid.

Harte Worte wählte auch ein älterer Mann, der dem umstrittenen Abwehr-Star ein Plakat widmete: "Piqué, ich will nicht, dass du gehst. Ich will, dass sie dich wegschmeißen. Du bist wie Erbrochenes." 

Trainer Lopetegui macht sich leichte Sorgen um die Konzentration seines Verteidigers, suchte mit Piqué das Gespräch. "Ich wollte wissen, ob er auch mental 100-prozentig bei der Sache ist. Er hat mir dies versichert und gesagt, dass er voll motiviert sei." Ob das tatsächlich der Fall ist, kann Piqué am Freitag im WM-Qualifikationsspiel gegen Albanien unter Beweis stellen.

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