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Lampard lässt Chelsea jubeln

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England - Premier League  

Lampard lässt Chelsea jubeln

04.11.2007, 14:43 Uhr | sid

Ein Dreierpack von Kapitän Frank Lampard hat Titelverteidiger FC Chelsea im englischen Ligapokal vor einer Blamage bewahrt. Der englische Nationalspieler war beim mühevollen 4:3-Sieg der Blues gegen den Zweitligisten Leicester City der Mann des Abends, als er nach zuvor zwei Toren schließlich in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte. Auch Rekordmeister FC Liverpool (2:1 gegen Cardiff City) und Lokalrivale FC Everton (1:0 n. V. bei Luton Town) hatten im Achtelfinale viel Mühe gegen unterklassige Gegner. Beim 3:0 des FC Arsenal gegen Sheffield United stand Nationaltorwart Jens Lehmann nicht einmal im Kader der Gunners.

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100-Tore-Marke bald geknackt


Matchwinner Lampard, der den verletzten John Terry als Kapitän vertrat, peilt nach seinen drei Toren eine historische Klub-Marke an. "Ich bin jetzt den 100 Toren für Chelsea sehr nah. Das wäre ein echter Meilenstein", sagte der Londoner, der nun 96 Treffer auf dem Konto hat. Der 29-Jährige wäre erst der achte Chelsea-Spieler, der die 100-Tore-Marke knackt. Dabei musste die Millionentruppe an der Stamford Bridge lange um das Weiterkommen zittern. Leicester lag bis zur 87. Minute 3:2 in Führung, ehe der eingewechselte Andrej Schewtschenko mit seinem ersten Ballkontakt und Lampard die Blues retteten. Damit ist Chelsea seit 46 Heimspielen ohne Niederlage.

Lehmann wieder nicht dabei


Wenige Kilometer weiter nördlich nahm Nationaltorwart Jens Lehmann nur als Tribünengast am Viertelfinaleinzug seines FC Arsenal teil. Trainer Arsene Wenger änderte gegen Sheffield seine Personalpolitik der vergangenen Jahre und ließ nicht seine Nummer zwei - in diesem Fall Lehmann - sondern in dem Polen Lukasz Fabianski Torwart Nummer drei zwischen die Pfosten. Der frühere Nationalstürmer Robbie Fowler konnte sich bei seiner Rückkehr an die Anfield Road nur kurzzeitig Hoffnungen auf einen Pokalcoup machen. Nachdem Darren Purse für Cardiff ausgeglichen hatte, sorgte Liverpools Kapitän Steven Gerrard postwendend für die Entscheidung. Lokalrivale Everton musste beim Drittligisten Luton sogar in die Verlängerung, ehe Australiens Nationalspieler Tim Cahill die Toffees erlöste.

Auch Didi Hamanns ManCity weiter


Außerdem zogen Manchester City (1:0 bei Bolton Wanderers), Tottenham Hotspur (2:0 gegen FC Blackpool), die Blackburn Rovers (2:1 beim FC Portsmouth) und West Ham United (2:1 bei Coventry City) in die Runde der letzten Acht ein.

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