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Österreich - 18. Spieltag  

Innsbruck schockt auch den Meister

04.11.2007, 14:55 Uhr | t-online.de

15 Begegnungen lang wartete Wacker Innsbruck auf ein Erfolgserlebnis. Zwei Wochen später hat der Tabellenletzte der österreichischen T-Mobile-Bundesliga erst den Tabellenführer und dann auch noch den Meister geschlagen. Helmut Kraft, erst seit 22. Oktober als Sportdirektor und Trainer in der Verantwortung, sprach nach dem 3:1 im West-Derby ausgerechnet von einem "Kraftakt" der Tiroler. "Eine Willensleistung", nach der Pause auch gespickt mit fußballerischen Elementen, war zuviel für Red Bull Salzburg. Der zuvor am Tivoli Neu gestrauchelte FK Austria Wien unterlag parallel mit 0:1 bei Manfred Benders Aufsteigern in Altach - Innsbrucks nächstem Gegner und Tabellennachbarn. Am 24. Oktober hatten die Altacher den ersten Vergleich der beiden Teams in der laufenden Saison mit 1:0 in Innsbruck gewonnen.

Kovac fliegt vom Platz


Seit mittlerweile sechs Begegnungen hat der SC Rheindorf nicht mehr verloren und in diesem Zeitraum mit dem SK Rapid und der Austria die beiden Giganten des österreichischen Fußballs bezwungen. Wie die Violetten kamen auch die Salzburger aus Vorarlberg nicht siegreich zurück, mussten sich am 23. September mit einem 1:1 begnügen. In Innsbruck reichte ein Treffer nicht, um wenigstens einen Punkt zu entführen. Vielmehr schaffte der Titelverteidiger auch im neunten Anlauf nicht den ersehnten Dreier in der Fremde und verlor zudem den früheren Berliner Niko Kovac durch eine Rote Karte (79.). Fest steht: Erstmals seit der Runde 1995/96 feierten die Salzburger keinen Auswärtssieg.

Was wird aus Trap?


Weiterhin wird die Diskussion um die Zukunft des Maestros in der Mozartstadt geführt. Giovanni Trapattoni, der Erfolgstrainer mit derzeit nur mäßigem Erfolg, gab lediglich bekannt, seinen möglichen Rücktritt nicht öffentlich zu diskutieren.

Fünften von sechs Elfmetern vergeben


Angesichts von René Aufhausers vergebenem Foulelfmeter (an den Pfosten, 25.) wurde deutlich, dass im Zweifelsfall ein paar Zentimeter über Verbleib oder Verdammnis eines Übungsleiters entscheiden. Schon zum fünften Mal vergaben die "Bullen" seit Saisonbeginn den freien Schuss vom ominösen Punkt, nur ein Elfmeter saß. Trap diagnostizierte eine psychische Blockade: "Wir spielen auswärts einfach mit zu viel Angst" - und zu fehlerhaft.

Hattenbergers Doppelschlag per Kopf


Als Torschützenkönig Alexander Zickler in der 55. Minute angeschlagen dem ehemaligen Lauterer Vratislav Lokvenc wich, stand es bereits 2:0 für Wacker. Matchwinner für Innsbruck war Matthias Hattenberger, Sohn des einstigen Stuttgarter Profis Roland Hattenberger. Dem 28-Jährigen gelangen gleich zwei Kopfballtore (41./51.), seine Treffer drei und vier in Duellen mit den Red Bulls. Deren Ehrentreffer glückte Ibrahim Sekagya (80.) sechs Minuten nach Wackers drittem Tor durch Florian Mader.

Entscheidung um den Herbstmeistertitel fällt in Mattersburg


Mit 28 Punkten liegt Titelverteidiger Salzburg zur Saison-Halbzeit nur auf dem fünften Platz - drei Zähler hinter der Austria. Über deren Herbstmeistertitel entscheidet das Spitzenspiel der Verfolger Mattersburg und Linz. Der Aufsteiger besitzt vor dem Gastspiel beim Klub des früheren Nationalstürmers Carsten Janckers mit zwei Punkten Rückstand auf Austria Wien die besseren Karten. Mattersburg steht punktgleich mit Rapid und Salzburg auf Rang drei.

Fodas Arbeit in Graz mit Vertragsverlängerung gewürdigt


Auf Rang sechs - mit zwei Zählern Rückstand auf Salzburg - findet sich Franco Fodas SK Sturm Graz. Unter dem früheren deutschen Nationallibero waren die Beinahe-Pleitiers aus der Steiermark zwischendrin bis auf zwei Punkte an der Tabellenspitze dran. Die gute Arbeit des 41-jährigen Foda honorierte der Verein mit einer Verlängerung des seit 1. Juni 2006 bestehenden Vertrags. Bis 2010 band sich der

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