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Fußball - USA: New England will endlich den Titel

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Fußball international  

New England will endlich den US-Titel

16.11.2007, 11:16 Uhr | dpa

Taylor Twellman (Foto: imago)Taylor Twellman (Foto: imago) Sie sind das erfolgreichste Team der vergangenen Jahre, aber einen Titel hat New England Revolution in der Major League Soccer (MLS) bisher nicht gewonnen. Das soll sich für das Team aus Boston am Sonntag in Washington im Finale um den so genannten MLS-Cup gegen Meister Houston Dynamo ändern. Die Neuauflage des Vorjahresendspiels soll für New England kein running gag werden. "Wir schauen generell nicht zurück - egal, ob es gut oder schlecht war. Wir sind wieder im Finale. Und diesmal wollen wir es besser machen", sagt Trainer Steve Nicol.



Drei Endspiele, null Titel

Der Schotte, der mit dem FC Liverpool vier Mal englischer Meister wurde und 1984 den Europapokal der Landesmeister gewann, weiß, wovon er spricht, wenn er über verlorene Finals fachsimpelt. 2002, 2005 und 2006 stand er mit New England im Endspiel - jedes Mal fuhr er ohne Titel heim. Besonders bitter war es im Vorjahr, als der Showdown für die Revs zum "Fiasko von Frisco" wurde. Taylor Twellman hatte Nicols Mannschaft in der 113. Minute mit 1:0 in Führung gebracht - sieben Minuten fehlten bis zum ganz großen Glück. Doch Brian Ching glich für Houston nur 71 Sekunden später aus. Im Elfmeterschießen setzen sich die Texaner mit 4:3 durch und beendeten gleich ihre erste MLS-Saison als Meister.


Gescheiterter Löwe

Bei Revolution hingegen blieb die Revolution erneut aus - und so startet das Gründungsmitglied der Liga an diesem Sonntag seinen vierten Anlauf. Mit Twellman will ein gescheiterter Bundesliga-Profi dafür sorgen, dass es in Boston neben Baseball, Basketball und American Football endlich auch in Sachen Fußball etwas zu feiern gibt. Der 27-Jährige mühte sich zwischen 2000 und 2002 vergebens beim TSV 1860 München. Als offensiver Mittelfeldspieler gekommen, wurde er nur in der Abwehr eingesetzt - und das auch nur bei den kleinen Löwen, den Amateuren. "Das war ein Kulturschock für mich. Nur wenn ein Stürmer verletzt war, durfte ich auch mal in der Offensive spielen", erinnert sich Twellman an seine Lehrzeit in Deutschland.

"Wir sind bereit für den Cup"

Seit fünf Jahren stürmt er nun für New England und ist mit 100 Treffern in 176 MLS-Spielen der erfolgreichste Torjäger der Liga. Doch wie sein Trainer hat auch der US-Nationalspieler ein Trauma - drei verlorene Finals. "Wir freuen uns, sind heiß, wir sind bereit für den Cup", gibt er sich trotzdem zuversichtlich. Vor einem Monat gewannen Twellman und New England bereits den amerikanischen Pokal. Seitdem sind sie in Massachusetts fest davon überzeugt, dass der Finalfluch endgültig der Vergangenheit angehört. "Endlich ist der große Ballast abgefallen. Wir wissen jetzt, wie man in einem Endspiel agieren muss, um Erfolg zu haben", betont Steve Ralston. Der 33-Jährige sehnt sich am meisten nach der Meisterschaft. Denn Ralston ist einer von sieben Spielern, die seit der Gründung 1996 in der MLS spielen - aber der Einzige ohne Meistertitel.

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