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Fußball - UEFA: Sieg und Niederlage für Michel Platini

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UEFA  

Sieg und Niederlage für den Präsidenten

29.11.2007, 12:04 Uhr

UEFA-Präsident Michel Platini (Foto: imago)UEFA-Präsident Michel Platini (Foto: imago) Michel Platinis Job als Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) ist kein leichter. Der Franzose versucht derzeit, die Champions League und den UEFA-Pokal zu reformieren - und stößt dabei wie zu erwarten auf Widerstand. So werden die Ergebnisse, die Platini auf einer Pressekonferenz am späten Freitagnachmittag in Luzern bekannt geben wird, von dem einen als Sieg, von anderen als Niederlage gewertet werden.

Startplätze für die "kleinen Länder"

Vermutlich wird es Michel Platini nicht gelingen, vier Pokalsiegern aus den 16 besten Ländern Europas einen Startplatz in der Champions League zu garantieren. Das war eines seiner erklärten Ziele. Vielmehr wird es aber auf einen Kompromiss hinauslaufen. Meistern aus "kleineren" Ländern soll im Gegenzug eine Startberechtigung in der Königsklasse verschafft werden. Ihnen sollen sechs Plätze, die in drei Qualifikationsrunden ausgespielt werden, garantiert sein. Darauf hat sich die Strategiekommission, die aus UEFA-Vizepräsidenten, Liga- und Vereins-Vertretern sowie Spielergewerkschaft besteht, auf ihrer letzten Sitzung geeinigt.

Bundesliga-Dritter kommt in die Qualifikation

Für die Bundesliga-Teams verändert sich dadurch derzeit nicht viel. Nach dem bisherigen Stand in der Fünf-Jahres-Wertung behält die Liga zwei Fix-Starter in der Champions League. Statt des Pokalsiegers dürfte der Bundesliga-Dritte an der Qualifikation teilnehmen - so wie jetzt auch. Dieser wiederum müsste aber zwei statt bislang einer Qualifikationsrunde bestreiten. Welche Auswirkungen das auf die Spielplangestaltung der Liga hätte, ist noch unbekannt.

DFB will den Pokal in den Vordergrund rücken

In Sondierungsgesprächen mit Platini hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in Abstimmung mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) klar gemacht, wegen der Attraktivität des DFB-Pokals auf einen Startplatz des Pokalsiegers in der Champions League verzichten zu können. In anderen Ländern sieht das anders aus. In diesem Zusammenhang wird der DFB übrigens die Fernsehrechte am Pokal neu ausschreiben und erwartet sich deutliche Einnahmesteigerungen.

UEFA-Cup-Reform so gut wie beschlossen

Ohne größere Diskussionen dürfte in Luzern die Reform des UEFA-Pokals beschlossen werden. Statt der derzeitigen Fünfer-Gruppen mit nur je einem Spiel sind ab 2009 nach einigen Qualifikationsrunden zwölf Gruppen à vier Mannschaften im Gespräch, die wieder per Hin- und Rückspiel aufeinandertreffen. Die zwölf Gruppenersten und -zweiten sowie die acht Dritten aus der Gruppenphase der Champions League spielen dann im K.-o.-System weiter.

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