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Fußball: Kaká führt AC Mailand zum Gewinn der Klub-WM

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Klub-WM  

Kaká führt Milan zum Gewinn der Klub-WM

16.12.2007, 14:43 Uhr | t-online.de

Aus Yokohama berichtet Patrick Brandenburg

Keiner jubelt so schön wie Milans Kaká (Foto: Reuters) Keiner jubelt so schön wie Milans Kaká (Foto: Reuters) Der AC Mailand ist zum vierten Mal der beste Fußballklub der Welt. Im Finale der Klub-WM im japanischen Yokohama setzten sich die Italiener mit einer Galavorstellung gegen Boca Juniors aus Argentinien mit 4:2 (1:1) durch. Überragend: Milan-Spielmacher Kaká mit einem Tor und zwei Torvorlagen. Die lange Geschichte des Weltpokals seit 1960 mit eingerechnet sind die Rossoneri nun Rekordsieger dieses interkontinentalen Wettbewerbs. Im Prestigeduell Europa gegen Südamerika verkürzte das Team von Trainer Carlo Ancelotti zudem auf 22:25.

Klub-WM, Halbfinale Milan schlägt Urawa

Inzaghi schlägt wieder einmal zu

Vor gut 60.000 Fans im ausverkauften Endspiel-Stadion der WM 2002 in Yokohama gab Milan von Beginn den Ton an, konnte sich gegen die geschickt auf Konter lauernden Argentinier aber anfangs nur selten in Szene setzen. In der 22. Minute nutze Filippo Inzaghi einen verunglückten Torschuss von Kaká in seiner unnachahmlichen Art per Abstauber zur 1:0-Führung. Doch schon im Gegenzug gelang Rodrigo Palacio mit einem Kopfballtreffer der Ausgleich für den Außenseiter. Gleich vier Abwehrspieler der Rossoneri ließen den Stürmer des Maradona-Klubs gewähren.

In der zweiten Hälfte macht Milan ernst

Im zweiten Durchgang machte Milan dann aber schnell alles klar. Italiens Nationalverteidiger Alessandro Nesta ließ Torwart Mauricio Caranta mit einen Dropkick aus zwölf Metern keine Chance: 2:1 (50.). Ohne den noch nicht spielberechtigten Regisseur Juan Román Riquelme wusste Boca nicht zu antworten. Hugo Ibarra gelang lediglich ein Pfostenschuss (59.). Nach gut einer Stunde erhöhte Kaká mit einem tollen Solo auf 3:1. Außerdem legte der Brasilianer noch wunderbar für Doppeltorschütze Inzaghi auf (70.) und verpasste seinen eigenen zweiten Treffer (85. Kopfball, 90. Solo) nur knapp. Eine eindrucksvolle Bewerbung für die am Montag stattfindende Wahl zum Weltfußballer des Jahres. Ambrosinis Eigentor zum 2:4 (85.) änderte nichts mehr. Mit dem Sieg gelang Milan die Revanche für das 2003 gegen Boca verlorene Weltpokalendspiel.

Dritter Platz für die Red Diamonds

Zuvor hatten die Urawa Red Diamonds das kleine Finale gegen Etoile Sportive du Sahel gewonnen. Die vom deutschen Trainer Holger Osieck trainierten Japaner setzten sich mit 6:4 (2:2, 1:1) nach Elfmeterschießen durch. In seinem letzten Spiel für Urawa erzielte der Brasilianer Washington einen Doppelpack (35., 70.). Für die Tunesier trafen Sabeur Frej per Foulelfmeter (5.) und Armine Chermiti (75.). "Nach einer langen Saison mit 57 Pflichtspielen haben wir noch einmal das letzte aus der Batterie herausgeholt und einen sehr schönen Abschluss erreicht. Ich bin sehr stolz auf mein Team", sagte Osieck, der mit  den Reds jüngst die Champions League Asiens gewonnen und in der J-League nur ganz knapp die Titelverteidigung verpasst hatte.

FIFA testet neuen Hightech-Ball

Kurz vor der Halbzeitpause profitierte Urawa von der neuen Torlinien-Technik, die der Weltverband FIFA bei der Klub-WM testete. Nach einem vermeintlichen Kopfballtreffer des tunesischen Verteidigers Frej ließ Schiedsrichter Peter O‘Leary aus Neuseeland weiterspielen. Der im Ball implantierte Mikrochip hatte kein Torsignal ausgesendet, als Keeper Ryota Tsuzuki das Spielgerät in höchster Bedrängnis von der Linie boxte.

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