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Fußball - Iran: Wird Neururer doch nicht Nationaltrainer?

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Iran  

Jorge soll bereits als Coach feststehen

26.12.2007, 23:06 Uhr | sid, dpa

Bald neuer Trainer im Iran? Peter Neururer (Foto: imago)Bald neuer Trainer im Iran? Peter Neururer (Foto: imago) Der frühere Bundesliga-Trainer Peter Neururer hat Kontakte zum iranischem Fußball-Verband bestätigt. "Ja, wir haben miteinander gesprochen. Es ist noch zu früh, um jetzt zu sagen: 'Ich fliege nach Teheran", sagte Neururer: "Grundsätzlich ist es aber eine interessante Geschichte mit Blick auf die Asienspiele und die WM, sonst hätte ich nicht mit dem Verband gesprochen. Ich war noch nie Nationaltrainer und will wieder arbeiten."

Nachrichtenagentur meldet Vollzug mit Jorge

Am Mittwochabend meldete die iranische Nachrichtenagentur ISNA allerdings unter Berufung auf gut informierte Kreise, dass die Wahl auf den Portugiesen Artur Jorge gefallen sei. Sein Assistent würde der Perser Mansour Ebrahimzahed, der bereits in den kommenden Tagen einen vorläufigen 50-köpfigen Kader zusammenstellen werde.



Weitere Angebote für Neururer

Neururer hatte allerdings auch erklärt, dass er weitere Angebote als Nationaltrainer und als Teammanager eines Klubs aus der englischen Premier League vorliegen habe. "Ich will und werde aber keine Namen nennen", sagte der 52-Jährige, der in Deutschland derzeit wenig Chancen für einen neuen und attraktiven Job sieht. "In der Bundesliga tut sich derzeit nichts, und das ist auch gut für meine Kollegen." Neururer, der sich in Deutschland als Feuerwehrmann einen Namen gemacht hat, war vom kommissarischen Leiter des iranischen Verbandes, Mohsen Safei-Farahani, als einer von mehreren Kandidaten genannt worden. Konkurrenten war angeblich neben Jorge noch Ex-Nationaltrainer Jacques Santini (Frankreich). Gespräche mit Winfried Schäfer hatte dagegen zuvor keine Einigung gebracht.

Querelen mit der FIFA

Iran ist die einzige Mannschaft in Asien, die noch keinen Nationaltrainer hat, obwohl im nächsten Monat bereits das erste WM-Qualifikationsspiel gegen Syrien ansteht. Grund dafür sind Querelen mit der FIFA, die jegliche politische Einmischung in die Fußballangelegenheiten des Landes verbietet. Im Iran ist der Leiter der Sportorganisation auch gleichzeitig Vizepräsident. Eine neue von FFI verfasste Richtlinie und Wahlen am 9. Januar unter FIFA-Aufsicht sollen dem Streit ein Ende setzen. Die erste Aufgabe des neuen FFI-Präsidenten wird dann die Ernennung des neuen Nationaltrainers.

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