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Blatter erteilt Auslandsspielen klare Absage

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England - Premier League  

Blatter erteilt Auslandsspielen klare Absage

15.02.2008, 13:08 Uhr | sid

FIFA-Präsident Joseph Blatter (Foto: imago)FIFA-Präsident Joseph Blatter (Foto: imago) In die Diskussion um mögliche Auslands-Gastspiele der englischen Premier League hat sich FIFA-Präsident Joseph Blatter mit klaren Worten eingeschaltet und solchen Plänen eine klare Absage erteilt. "Das wird nie geschehen, solange ich FIFA-Präsident bin. Es wäre ein Missbrauch. Die reiche Premier League versucht, immer reicher zu werden und ihr Ansehen zu verbessern", sagte Blatter dem englischen Sender "BBC". Auch UEFA-Chef Michel Platini hat sich unlängst dagegen ausgesprochen.

Platini Kritik an englischen Plänen
Aktuell Ergebnisse und Tabelle Premier League

Negative Auswirkungen für die WM-Bewerbung

Das Vorhaben würde keine Rücksicht auf die Fans nehmen, sagte der Schweizer. Zudem warnte Blatter vor negativen Auswirkungen für die englischen Bemühungen um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2018. Wenn das FIFA-Exekutivkomitee gegen die Pläne der englischen Liga entscheide, würde das laut Blatter "keine positive Auswirkung" auf eine Bewerbung haben. Ob die Premier League mit ihren Plänen für Gastspiele im Ausland gegen Richtlinien des Weltverbandes verstößt, will die FIFA-Exekutive am 14. März diskutieren.

Zehn Partien im Ausland geplant

Die englische Liga plant, ab der Saison 2010/11 zehn zusätzliche Partien in den Spielbetrieb einzugliedern, die allesamt im Januar außerhalb der britischen Inseln ausgetragen werden sollen. Dafür kämen Spiele in Asien, in Australien oder in den USA in Frage.

Bislang nur Ablehnung

Allerdings ist das Projekt bisher bei den Verbänden auf wenig Gegenliebe gestoßen. "Wir sind strikt dagegen. Die Premier League stellt das Geldverdienen vor Verantwortung und Würde", sagte etwa der Präsident des Asiatischen Fußballverbands Mohamed bin Hammam der "BBC".

Ecclestone mit Alternativ-Vorschlag

Im "Daily Mirror" sprach sich auch Bernie Ecclestone gegen eine Auslagerung der Ligaspiele aus. Allerdings schlug der Formel-1-Boss - der auch Mitbesitzer der Queens Park Rangers ist - eine Mini-Liga mit den Top-Klubs Manchester United, Arsenal, Chelsea und Liverpool vor. Diese Klubs könnten seiner Meinung nach sechs Spiele im Ausland austragen.

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