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FC Arsenal - ManU: Ist das Pokal-Aus auch Lehmanns EM-Aus?

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England - FA-Cup  

War das Pokal-Aus auch Lehmanns EM-Aus?

17.02.2008, 10:05 Uhr | Norman Gosch, t-online.de

Arsenals Torwart Jens Lehmann (Foto: imago)Arsenals Torwart Jens Lehmann (Foto: imago) Sie ist wie ein Schwelbrand, die Torwartdiskussion um Jens Lehmanns Rolle bei der Europameisterschaft. Sollte man einen Keeper als Stammspieler ins Turnier schicken, der bei seinem Verein nur zweite Wahl ist? Der kaum Spielpraxis bekommt? Darüber kann man gewiss streiten, und jeder noch so kleine Patzer lässt die leidige Diskussion erneut entflammen - wie zuletzt nach dem schlechten Länderspiel gegen Österreich. Und ausgerechnet jetzt, wo Lehmann in der Liga endlich mal wieder ins Tor durfte (Arsenals Manuel Almunia war verletzt), erlebt der deutsche Schlussmann im englischen Pokal ein wahres Fiasko.

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Spielpraxis-Garantie fällt weg

0:4 gingen die Gunners gegen Manchester United unter, verabschiedeten sich aus dem Wettbewerb. Ein Debakel, an dem Lehmann noch nicht einmal Schuld hatte. Im Gegenteil, er verhinderte mit guten Paraden sogar ein noch deutlicheres Ergebnis. Dennoch könnte eben diese Niederlage zum persönlichen Problem Lehmanns werden. Für den Deutschen bot der Pokal eine Art Spielpraxis-Garantie. Diese fällt nun weg, und ist Almunia erst wieder richtig fit, wird der Spanier seinen Anspruch auf den Arsenal-Kasten wieder geltend machen. Und damit Lehmann voraussichtlich für den Rest der Saison auf die Bank verbannen.

Der Bundestrainer ist nun gefragt

War das Pokal-Aus vielleicht Lehmanns letztes Spiel für Arsenal? Es könnte durchaus sein, auszuschließen ist es jedenfalls nicht. Joachim Löw wird sich aufgrund dieser Entwicklung einiges anhören müssen. Bislang stärkte der Bundestrainer seinem Keeper demonstrativ den Rücken, machte ein ums andere Mal deutlich, dass Lehmann die Nummer eins im deutschen Tor ist. Doch der öffentliche Druck wird immer größer und die fehlende Spielpraxis wird einmal mehr zum Argument der Lehmann-Gegner.

Bierhoff: "Kein Spieler sollte sich zu sicher sein"

Könnte also eine Aussage wie die von DFB-Manager Oliver Bierhoff ("Bild am Sonntag") auch auf Lehmann zutreffen? "Natürlich haben wir einen festen Stamm an Nationalspielern", so Bierhoff. "Aber es sollte sich grundsätzlich kein Spieler zu sicher sein, dass er bei der EM dabei ist." Einen Trumpf hat Lehmann aber noch im Ärmel: die Zeit. Bis zum Start der EM bleibt dem DFB-Team genau davon nicht mehr allzu viel. Vielleicht sogar zu wenig, um die Abwehr auf einen neuen Keeper - und diesen auf die Abwehr - einzustellen.

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