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FC Valencia: Timo Hildebrand erntet nach Lobeshymnen wieder viel Kritik

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Spanien - Primera División  

Presse: "Hildebrand zeigt keine Konstanz"

02.03.2008, 11:58 Uhr | sid

Wird von der spanischen Presse kritisiert: Timo Hildebrand (Foto: imago)Wird von der spanischen Presse kritisiert: Timo Hildebrand (Foto: imago) Nach großen Lobeshymnen in der Vorwoche muss sich Timo Hildebrand in Spanien wieder Kritik gefallen lassen. Der deutsche Nationaltorhüter kassierte mit seinem Klub FC Valencia eine 0:2-Schlappe bei Espanyol Barcelona. Vier Tage nach seiner Klasseleistung im Pokalspiel beim FC Barcelona (1:1) sah der frühere Stuttgarter beim ersten Gegentreffer von Luis Garcia (3.) nicht gut aus. "Der Deutsche ist ein Spezialist darin, keine Konstanz zu zeigen. Das ist eine Sünde für einen Torwart", lästerte die Zeitung "Marca" und bedachte Hildebrand mit der Note "mangelhaft".

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"Spiele Fußball, um die Nummer eins zu sein"

Hildebrand übte unterdessen Kritik an der Bewertung seiner Leistungen: "Ich bin alle Spiele seit Januar durchgegangen und finde, dass ich konstant gut gehalten habe. Ohne Patzer. Bis eben auf diesen einen Fehler gegen Atletico. Und darauf wird jetzt herumgeritten", sagte der 28-Jährige dem "kicker". Trotz der immer wieder aufkeimenden Kritik an seinen Leistungen hat er die Hoffnung, bei der EM in Österreich und der Schweiz anstelle der nominellen Nummer eins Jens Lehmann im Tor der deutschen Nationalmannschaft zu stehen, offenbar aber noch nicht aufgegeben. "Ich habe oft gesagt, dass ich Fußball spiele, um die Nummer eins zu sein. Darum bin ich nach Spanien gegangen und messe mich hier mit den Besten der Welt", sagte Hildebrand.

Schuster sorgt für einen Eklat

Auch Bernd Schuster konnte sich nicht so recht freuen nach dem Spieltag der Primera Division. Zwar beendete Real Madrid die schwarzen Serie von zuvor drei Niederlagen in neun Tagen. Doch nach dem schmeichelhaften 3:2 (1:1)-Sieg bei Recreativo Huelva verließ der deutsche Trainer des spanischen Meisters die Pressekonferenz vorzeitig und kommentarlos und sorgte so für einen Eklat. Schuster hatte sich genervt gefühlt, weil die Journalisten immer wieder seine Meinung zum vermeintlichen Abseitstor von Raul zum 1:1 (28.) hören wollten. Immerhin durfte sich der frühere Nationalspieler dann in den Stadionkatakomben über die Schützenhilfe des Stadtrivalen freuen. Atletico Madrid bezwang Reals ärgsten Konkurrenten FC Barcelona mit 4:2 (2:1) und bescherte den Königlichen zwölf Spieltage vor dem Saisonende einen Fünf-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Barca.

Robinho erlöst die Königlichen

Wieder auf Kurs: Robinho und Real (Foto: Reuters)Wieder auf Kurs: Robinho und Real (Foto: Reuters) Die Bewertungen des Sieges von Spitzenreiter Real Madrid fielen vier Tage vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den "AS" Rom (Hinspiel: 1:2) eher negativ aus. "Es war absolut kein ehrenwerter Erfolg", mäkelte AS, lobte aber den erst in der 72. Minute eingewechselten Robinho überschwänglich: "Er rettet Real. Als er kam, wurde das Spiel entschieden." Der Brasilianer schlug gleich zweimal zu (74./90.), nachdem Raul (29.) die Führung Huelvas durch Jose Martin Caceres (16.) mit einem Tor aus stark abseitsverdächtiger Position ausgeglichen hatte. "Ich bin einfach nur happy. Endlich haben wir die schwarze Serie beendet. In so einem Spiel zählt nur das Ergebnis", sagte Joker Robinho. Carlos Martins gelang in der Nachspielzeit nur noch der Anschlusstreffer für die abstiegsgefährdeten Gastgeber. Bei Recreativo sahen in dem umkämpften Duell Beto (52.) und Alvarez (69. ) die Rote Karte, Reals Sergio Ramos bekam in der 56. Minute die Ampel-Karte.

Rijkaard hadert mit seinen Profis

Barcelonas Coach Frank Rijkaard haderte indes mit der Unentschlossenheit seiner Profis nach der Führung durch das Traumtor des zweimaligen Weltfußballers Ronaldinho (30.). "Unsere Aktionen waren danach nicht mehr zwingend genug, wir haben uns nur wenig Chancen herausgespielt. Es wurde zuviel hin und her gespielt. Wir waren einfach nicht gefährlich genug", sagte ein ernüchterter Rijkaard vor dem Champions-League-Rückspiel gegen Celtic Glasgow am Dienstag (Hinspiel: 3:2). Der Niederländer hatte jüngst erst Rückendeckung durch die Barca-Chefetage bekommen, nachdem Gerüchte über eine Verpflichtung des früheren Chelsea-Trainers Jose Mourinho nicht abreißen wollten. Im Januar soll bereits ein Treffen zwischen Mourinho und einigen Vertretern des FC Barcelona in Portugal stattgefunden haben.

Ronaldinhos Fallrückzieher nützt nichts

Auch nach der Niederlage bei Atletico stand Rijkaard wieder in der Kritik, da er Lionel Messi und Deco zunächst auf der Bank schmoren ließ. "Ich wollte sie für das Champions-League-Spiel schonen", begründete der 43-Jährige seine Taktik, die letztlich nicht aufging. Die Tore der Atletico-Profis Sergio Agüero (38./71.), Maxi Rodriguez (42.) und Diego Forlan (62., Foulelfmeter) stoppten die Aufholjagd der Katalanen, die den Rückstand auf Real Madrid in den vergangenen Wochen von neun bis auf zwei Punkte verkürzt hatten. Die spanische Presse feierte vor allen Dingen Doppeltorschütze Agüero. "Er schlägt Barcelona im Alleingang. Der Weltklasse-Fallrückzieher von Ronaldinho nützt am Ende nichts", schrieb "AS".

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