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Fußball - Kuba: Fluchtwelle zerstört Olympia-Hoffnungen

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Kuba - Honduras  

Fluchtwelle zerstört Kubas Olympia-Hoffnungen

14.03.2008, 09:55 Uhr | dpa, sid

Kubas Trainer Raul Gonzales (Foto: AFP)Kubas Trainer Raul Gonzales (Foto: AFP) Kuriosum beim Fußball-Qualifikationsturnier für die olympischen Spiele 2008 in Peking: Kubas U23-Nationalmannschaft musste ihre Partie gegen Honduras von Beginn an mit einem Mann weniger bestreiten. Weil sich am Dienstag und Mittwoch sieben Spieler abgesetzt hatten und in Roberto Linares zudem ein Akteur rot-gesperrt war, standen Trainer Raul Gonzales für das Duell in Tampa (US-Bundesstaat Florida) gegen den mittelamerikanischen Kontrahenten nur zehn Akteure zur Verfügung. Kuba verlor das Spiel mit 0:2. "Es war schwer mit zehn Leuten zu spielen. Aber wir haben trotzdem das Beste daraus gemacht", sagte Gonzales, dessen Team bis zur 69. Minute ein 0:0 halten konnte.

Diaz wollte sich eigentlich erst später absetzen

Der kubanische Fußball-Bund (ACF) hatte am Donnerstag zunächst bestätigt, dass fünf Akteure des Teams seit Mittwoch vermisst werden. Im Laufe des Tages meldete sich dann Yendry Diaz beim Sport-Fernsehsender ESPN und erklärte, dass auch er und Eder Roldan das Team verlassen hätten. "Nachdem fünf Spieler das Team verlassen hatten, war die Moral am Boden. Ich habe darüber nachgedacht, nach dem Turnier den Schritt zu machen. Jetzt hat sich die Situation schon vorher ergeben", sagte Verteidiger Diaz.

"Das ist ein Akt des Verrats"

Einige der Deserteure wollen nach eigenen Angaben ihr Talent nutzen, um ihr Glück außerhalb der Antilleninsel zu suchen. Nach amerikanischem Gesetz können Kubaner, die das Land betreten haben, in den USA bleiben und nach einem Jahr einen Wohnsitz beantragen. Bei den verschwundenen Spielern handelt es sich neben Diaz und Roldan um den 21-jährigen Manuel Miranda sowie um die jeweils 22 Jahre alten Erlys Garcia Baro, Yenier Bermudez, Yordany Alvarez und Loanni Prieto. "Das ist ein Akt des Verrats und der Verantwortungslosigkeit. Wir sind als Verband empört", schimpfte der Generalsekretär des ACF, Antonio Garcés.

Kuba vor dem Aus

Die Kubaner wollen das Turnier auf jeden Fall zu Ende spielen. "Laut den Regeln dürfen wir spielen, solange wir sieben Spieler haben", sagte Garcés. Das Team, das in seiner ersten Begegnung zu einem 1:1 gegen die USA kam, bestreitet an diesem Samstag seine dritte Turnierpartie gegen Panama. Nur bei einem eigenen Sieg und einer Niederlage der USA gegen die bisher zweimal siegreichen Honduraner kann Kuba noch die nächste Runde erreichen.

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