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Ex-Stuttgarter Hleb zieht es nach Mailand

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FC Arsenal London  

Ex-Stuttgarter Hleb zieht es nach Mailand

09.05.2008, 13:37 Uhr | t-online.de

Arsenals Aliaksandr Hleb (Foto: imago)Arsenals Aliaksandr Hleb (Foto: imago) Dem FC Arsenal London und seinem fleißigen französischen Chefausbilder und -trainer Arsène Wenger droht der Ausverkauf. Nur vier Tage, nachdem Mathieu Flamini seine Unterschrift unter einen Vertrag beim AC Mailand setzte, bahnt sich in der italienischen Metropole eine Wiedervereinigung des französischen Talents mit seinem Teamkollegen Aliaksandr Hleb an. Der frühere Stuttgarter, der die Schwaben im Sommer 2005 Richtung englischer Hauptstadt verlassen hatte, steht vor dem Sprung zum Serie-A-Meister und -Tabellenführer Inter. "Aliaksandr bereitet sich auf den bedeutendsten Wechsel seiner Karriere vor", ließ der Berater des 27-Jährigen, Nikolai Schpilewski, die weißrussische Tageszeitung "Pressball" wissen.

Spielerporträt Aliaksandr Hleb

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Zug ist Richtung Norditalien abgefahren

Hleb, der laut der Analysten von "transfermarkt.de" einen Marktwert von 18 Millionen Euro besitzt, soll sich schon im Rahmen des Champions-League-Viertelfinals seiner Gunners beim AC Mailand am 4. März 2008 mit Verantwortlichen Inters getroffen haben. Auch mit einem neuen, verbesserten Angebot seitens Arsenals, ließ Schpilewski wissen, sei Hlebs Weggang nicht mehr zu verhindern. "Die Zeit wird es weisen, ob es die richtige Entscheidung ist, zu gehen. Aber es gibt keinen Weg zurück."

Was wird aus Fabregas?

Wenger, der betonte, Hleb unbedingt halten zu wollen, droht auch den Kampf um die junge spanische Führungsperson Francesc Fabregas zu verlieren. Einer der möglichen Superstars der bevorstehenden EM-Endrunde steht in seiner Heimat auf dem Einkaufszettel des frisch gebackenen Meisters Real Madrid ganz oben.

Spielerporträt Francesc Fabregas

Bendtner zeigt Bayern und Bremen die kalte Schulter

Dagegen betonte der Vater des dänischen Arsenal-Angreifers Nicklas Bendtner, dessen Tor am 28. März 2007 in Duisburg Joachim Löws erste Niederlage als Bundestrainer besiegelte, die Unverkäuflichkeit seines talentierten Sohnes. Bayern München und Werder Bremen hatten angeblich Interesse bekundet. "Ich habe von diesen Angeboten aus Deutschland gehört", so Thomas Bendtner, "aber Nicklas wird bei Arsenal bleiben."

Spielerporträt Nicklas Bendtner

Geld ist nicht alles

Mit dem 20-Jährigen darf Wenger also planen ab dem 1. Juli. Ansonsten ist aufs Neue die Spürnase des 58-jährigen Elsässers gefragt, um die Konkurrenzfähigkeit gegenüber Manchester United, Chelsea London und dem FC Liverpool zu erhalten. "Gibt es hier in England ein Problem", zitierte die Tageszeitung "Telegraph" Wenger, "dann sagen die Leute immer, man müssen kaufen. Zu betrachten ist aber vor allem auch die Entwicklung des Spielers." Stichworte: Scouting, Training. "Du musst intelligent arbeiten, um einen Spieler zu verbessern."

Porträt Arséne Wenger

Kroaten Kranjcar im Visier

Es hänge nicht alles nur vom Geld ab, "denn wir haben Spieler für nichts gekauft, und sie sind zu Weltstars geworden." Jüngstes Beispiel Flamini, aber auch Fabregas oder - viel früher - Patrick Vieira. Der 31-Jährige kickte neun Jahre unter Wenger bei Arsenal und wird bald neuer Mannschaftskamerad Hlebs bei Inter. Beide verpassten sich in London, weil Vieira ging, als Hleb kam. Möglichen Ersatz für den weißrussischen Nationalspieler sieht Wenger angeblich im Kroaten Niko Kranjcar, der nach der WM 2006 aus Split zum FC Portsmouth in die englische Premier League kam.

Spielerporträt Niko Krajncar

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