Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Fußball international >

Südamerika: Liga de Quito holt erstmals Copa Libertadores

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Copa Libertadores  

Großer Erfolg für Quito

03.07.2008, 10:59 Uhr | dpa

Quitos Spieler mit dem Pokal (Foto: Reuters)Quitos Spieler mit dem Pokal (Foto: Reuters) Liga Deportiva Universitaria (LDU) hat als erste Fußball-Mannschaft aus Ecuador die südamerikanische Champions League Copa Libertadores gewonnen. Das Team aus Quito verlor zwar das Final-Rückspiel bei den Brasilianern von Fluminense in Rio de Janeiro mit 1:3 nach Verlängerung, setzte sich aber im Elfmeterschießen mit 3:1 durch.

Das Hinspiel hatte LDU vor einer Woche daheim mit 4:2 gewonnen. Die vom argentinischen Coach Edgardo Bauza gecoachte Elf qualifizierte sich durch den Turniersieg für die Klub-WM Ende des Jahres in Japan.

Quito-Keeper Cevallos wird zum Helden

Für beide Mannschaften war es die erste Endspielteilnahme überhaupt in dem seit 49 Jahren ausgetragenen Turnier. Vor 80.000 Zuschauern im ausverkauften Hexenkessel des Maracaná-Stadions war der erfahrene ecuadorianische Torwart José Cevallos der Held der Nacht. In der Elfmeterentscheidung, die erst weit nach Mitternacht zu Ende ging, parierte der 37-Jährige drei von vier Schüssen. In der regulären Spielzeit waren die Gäste durch Luis Bolanos bereits in der 5. Minute überraschend früh in Führung gegangen. Fluminenses Spielmacher Thiago Neves traf dreimal für die Hausherren (12., 28. und 56.). Danach hatten beide Teams auch in der Verlängerung Torchancen, die sie aber nicht verwerten konnten.

Stürmer Guerrón: "Sind in die Geschichte eingegangen"

Nach dem Spiel verließen tausende Fans weinend das legendäre Maracaná. "Die Stille im Stadion nach dem Ende des Elfmeterschießens war beeindruckend", schrieb das brasilianische Nachrichtenportal G1. Im Stadion jubelten lediglich ein paar hundert Ecuadorianer und auf der Ehrentribüne der Präsident des kleinen Andenlandes, Rafael Correa. "Wir sind in die Geschichte eingegangen", sagte LDU-Sturmstar Joffre Guerrón, der nun zum spanischen Erstligisten Getafe wechselt. In Quito und anderen Städten Ecuadors gingen unterdessen Zehntausende trotz der späten Stunde auf die Straßen, um den überraschenden Turniersieg zu feiern.

Argentiniens Klubs am erfolgreichsten

Ecuador war bisher lediglich in den Endspielen 1990 und 1998 vertreten. Barcelona Guayaquil zog aber gegen Olimpia Asunción (Paraguay) und Vasco da Gama Rio de Janeiro (Brasilien) den Kürzeren. Damals stand José Cevallos noch zwischen den Pfosten von Barcelona. Rekordmeister der Copa Libertadores bleibt Independiente de Avellaneda aus Argentinien mit sieben Titeln. Argentinien kommt insgesamt auf 21 Titel. Danach folgen in der Länder-Rangliste Brasilien mit 13 und Uruguay mit 8 Titeln.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal