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Österreich: Graz will Fußball-Fans von Sicherheitsfirma schützen lassen

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Österreich  

Graz will Fans von Sicherheitsfirma schützen lassen

29.07.2008, 18:06 Uhr | dpa

Die Fans von Sturm Graz. (Foto: imago)Die Fans von Sturm Graz. (Foto: imago) Als Konsequenz aus den Ausschreitungen bei dem Drittrunden-Rückspiel im UI-Cup zwischen Honved Budapest und Sturm Graz wollen die Österreicher ihre Fans künftig in Osteuropa mit Bodyguards schützen. Bei Auswärtsspielen in den osteuropäischen Nachbarländern, speziell in Ungarn, wolle Sturm Graz eigene Sicherheitsfirmen beauftragen, um die Fans zu schützen, sagte Vereinspräsident Hans Rinner nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur "APA".

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Ausschreitungen in Budapest

Bei der Begegnung in Budapest hatten Anhänger des österreichischen Fußball-Erstligisten nach dem frühen 0:1-Rückstand ihrer Mannschaft (7. Minute) Leuchtraketen auf das Spielfeld geschleudert. In der Folge gab es schwere Ausschreitungen im Grazer Fanblock, in der ungarische Sicherheitskräfte und die Polizei nach Schilderung der Österreicher völlig unangemessen auf die Fans eingeprügelt haben sollen. Die Ungarn dementieren diese Vorwürfe. Neun Fans - darunter sieben Österreicher - mussten im Krankenhaus versorgt werden. Der europäische Fußballverband UEFA will in den kommenden Tagen über den Fall beraten.

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Graz-Präsident räumt auf

Sein Verein habe auch die Randalierer unter den eigenen Fans ausfindig gemacht und werde ein Stadionverbot für sie bei der österreichischen Bundesliga sowie der UEFA beantragen, sagte Rinner. Die ungarische Sicherheitsfirma sei seinen Recherchen nach ein sehr fragwürdiges Unternehmen.

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Sicherheitsfirma in der Kritik

Sie habe bereits bei einer UEFA-Cup- Begegnung des VfB Stuttgart mit Ferencvaros Budapest im Jahr 2002 wegen Brutalität gegenüber deutschen Fans für Schlagzeilen gesorgt. Bei dem 0:0 in Budapest im Oktober 2002 hatten ungarische Sicherheitsbeamte bei Ausschreitungen Schlagstöcke und Tränengas gegen die Fans eingesetzt.

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