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SV Werder Bremen: Ausverkauf der Talente geht weiter

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Galatasaray Istanbul  

Nach Bischoff auch Erdem - Ausverkauf der Talente

03.08.2008, 12:41 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Der Ex-Bremer Alparslan Erdem (Foto: imago)Der Ex-Bremer Alparslan Erdem (Foto: imago) Die gute Arbeit des Bremer Nachwuchs-Internats trägt weiter Früchte - im Falle Alparslan Erdems jedoch nicht in Thomas Schaafs Profikader. Der türkische U-21-Nationalspieler verlässt die Drittliga-Talentschmiede des deutschen Vize-Meisters, um sich dem türkischen Meister Galatasaray Istanbul anzuschließen. Dort arbeitet seit 1. Juli der Ex-DFB-Coach Michael Skibbe als Cheftrainer.

Der Assistent des ehemaligen Jugendtrainers Schalkes und Dortmunds kennt sich an der Weser bestens aus: Ümit Davala. Der 33-malige Bundesligaspieler der Hanseaten betreute Erdem bereits in der U 21, ehe er jetzt zu Galatasaray zurückkehrte.

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Porträt Galatasaray Istanbul

Auch Bischoff schon von internationalem Spitzenklub weggekauft

Erdem besaß in Bremen noch einen bis zum 30. Juni 2009 gültigen Vertrag. Der Abwehrspieler bestritt für Werders Reserve 38 Spiele in der Regionalliga - und eines in der neu geschaffenen dritten Liga. Nach dem Franzosen Amaury Bischoff, den sich vor wenigen Wochen Arséne Wenger in den erweiterten Kader Arsenal Londons geholt hatte, ist Erdem bereits der zweite Perspektivspieler der Grün-Weißen, der sein Glück bei einem Champions-League-Teilnehmer versucht. "Dieser Wechsel zeigt erneut", beurteilte Nachwuchsmanager Uwe Harttgen, "dass unsere ausgebildeten Spieler immer auch interessant für andere Vereine sind."

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Bessere sportliche Perspektive ist im Land der Eltern geboten

Werders Manager Klaus Allofs bedauerte den Wechsel Erdems, der den Bremern aber offenbar mit einer durchaus hohen Ablösesumme versüßt wurde. "Galatasaray hat ihm eine gute Rolle in der Mannschaft in Aussicht gestellt. Nichtsdestotrotz ist sein Abgang sehr schade, weil er auch bei uns für den erweiterten Kreis vorgesehen war und eine Perspektive vorhanden gewesen wäre", bemerkte der frühere Nationalstürmer.

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Bremen wird der Verlust versüßt

"Fakt ist auch, dass bei uns auf der Position hinten links ein großer Konkurrenzkampf herrscht. Von Galatasaray gab es für alle Seiten ein reizvolles Angebot, dass sich für uns finanziell sehr lukrativ gestaltete." Über die Höhe der Summe vereinbarten beide Klubs Stillschweigen.

Offene Arme der Familie

Erdem selbst, der schon als 14-Jähriger von Blau-Weiß Lohne zu Werder gestoßen war, machte sich die Entscheidung nicht leicht: "Schließlich habe ich hier eine schöne Zeit gehabt und mich sehr wohl gefühlt. Doch ich sehe bei Galatasaray die bessere sportliche Perspektive", ließ er über den vereinseigenen Presseservice vermelden. Vor allem erwarten Erdem in Istanbul viele Verwandte: "Ein Großteil meiner Familie lebt dort, so dass ich mich schnell zu Hause fühlen werde."

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