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Rapid Wien: Hoffer und Hofmann deklassieren Altach

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Österreich - Rapid Wien  

Hoffer, Hofmann und Rapid schreiben Geschichte

10.08.2008, 12:36 Uhr | t-online.de

Rapid Wiens Sturm-Duo Erwin Hoffer (li.) und Stefan Maierhofer (Foto: imago)Rapid Wiens Sturm-Duo Erwin Hoffer (li.) und Stefan Maierhofer (Foto: imago) Bei der EM im eigenen Land verpasste Erwin Hoffer kurz vor Schluss der abschließenden Vorrundenpartie noch die große Ausgleichschance gegen Deutschland. In Altach vergab das wuselige Angriffsjuwel Rapid Wiens gar nichts: Für vier Tore brauchte der 21-Jährige eine halbe Stunde! Zur Pause hieß es 6:2 für den Meister aus der Hauptstadt.

Porträt Erwin Hoffer
Porträt Rapid Wien

Blamage gegen Famagusta setzt Kräfte frei

Hoffer und Rapids deutscher Kapitän und Ideengeber Steffen Hofmann sorgten für die unfassbare grün-weiße Effektivität und eine beeindruckende Reaktion auf das bittere Champions-League-Aus gegen Famagusta. Endstand 2:7. "Das war die beste Antwort nach dem Europacup-Ausscheiden. Es kann nichts Besseres geben! Ich glaube wir haben gezeigt, dass wir immer weiterkämpfen, auch wenn wir Tore bekommen. Steffen spielt mir die Bälle sehr gut in den Lauf, ich hoffe, es läuft so weiter

Neun Torschüsse - sieben Treffer

Dafür genügten den Wienern neun Schüsse aufs Tor. Altach brachte sieben auf das Gehäuse des deutschen Keepers Georg Koch und schoss insgesamt sogar zehn Mal mehr (24:14) als die Gäste. Unter dem Strich aber stand ein Debakel des neuen Tabellen-Vorletzten gegen den neuen Zweiten (hinter Franco Fodas SK Sturm Graz).

Nach dem Wechsel nur noch ein Tor

7.500 Zuschauer in Altach wohnten Bundesliga-Geschichte bei und sahen binnen 45 Minuten schon unglaubliche acht Tore. Allerdings nur zwei der Heimelf, die zwei Mal nach einem Rückstand zurückkam, um im letzten Drittel des ersten Abschnitts gnadenlos einzubrechen. Nach 90 Minuten hieß es 2:7. Und das nur, weil Rapid nach der Pause mindestens einen Gang herunterschaltete.

Höchste Niederlage der kurzen Altacher Bundesliga-Geschichte

Dass die vor zwei Jahren unter dem deutschen Coach Manfred Bender erstmalig in Österreichs oberster Spielklasse aufgetauchten Vorarlberger die höchste Heimpleite ihrer überschaubaren Bundesliga-Geschichte quittierten, lag einerseits an einer katastrophalen Abwehrleistung. Andererseits traf Hoffer jede Vorlage des Ausnahmekönners Hofmann so exakt, dass dem armen Mario Krassnitzer im Kasten des SCR nie eine Abwehrchance blieb.

Das entscheidende Trio weist nun zusammen schon 13 Tore auf

Mit dem 6:2 in der 45. Minute krönte Hofmann seine exzellente Vorstellung und erklärte Halbzeit zwei vorab zum Schaulaufen. Altach kam auch in der Folge über eifriges Bemühen nicht hinaus und legte Rapid das 2:7 nach einer Stunde auch noch auf: Wieder wühlte Hoffer (nach Zuspiel Veli Kavlaks), ehe der eingewechselte Verteidiger Dennis Mimm in seinem Vorhaben, zu klären, Stefan Maierhofer den Ball maßgerecht vor die Füße schob. Der 2,02 Meter hohe Stürmer - wie Hofmann bei den Amateuren des FC Bayern München dereinst eine feste Größe - traf zum fünften Mal im sechsten Saisonspiel. Genauso oft wie Hoffer, der mit einem Treffer nach Altach gereist war. Und selbst Hofmann, der die Torvorlagen im Akkord liefert, weist bereits drei Saisontore auf.

Erinnerung an einen noch nicht lange zurückliegenden Festtag

Und es ist erst viereinhalb Monate her, dass Rapid in der Meisterschaft mit sieben Toren aufhorchen ließ - ausgerechnet im Spitzenspiel beim damaligen und heutigen Titelkonkurrenten Red Bull Salzburg. Am 23. März 2007 schluckte die seinerzeitige Mannschaft des heutigen irischen Nationaltrainers Giovanni Trapattoni in 30 Minuten fünf Tore. Endstand 7:0 - drei Mal Hoffer, zwei Mal Maierhofer, dazu Hofmann und der nunmehrige Frankfurter Ümit Korkmaz.

Krankl bleibt Rapids Rekordhalter

Fast genau vier Jahre ist es her, dass mit dem Norweger Sigurd Rushfeldt ein Viererpack die Bundesliga-Schlagzeilen einheimste. Am 22. August 2004 unterlag Bregenz der Wiender Austria mit 0:9. Und satte 23 Jahre zurückblättern im Archiv müssen Rapids Anhänger, um Hoffers "Vorgänger" zu finden: Der Kroate Zlatko Krajncar netzte am 27. September 1985 beim Grazer AK vier Mal ein. Resultat war ein 10:0. Doch an den "Goleador", Torjägerlegende Hans Krankl, reichte auch sein Mitspieler Krajncar nicht heran. Am 22. Juni 1977 "krankelte" es bei einem 11:1-Heimerfolg Rapids gleich sieben Mal. Leidtragender war auch in diesem Fall der Grazer AK...

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