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FC Luzern: Ciriaco Sforza muss gehen

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Schweiz - FC Luzern  

Ciriaco Sforza muss bereits gehen

10.08.2008, 16:54 Uhr | sid

Ciriaco Sforza (Foto: imago)Ciriaco Sforza (Foto: imago) Das 0:1 beim Überraschungs-Tabellenführer in Aarau war Ciriaco Sforzas letzter Auftritt als Cheftrainer des FC Luzern. Die vierte Niederlage im fünften Saisonspiel der Schweizer Super League bedeutete die Unterschrift unter die Entlassungspapiere des früheren Bundesliga-Profis.

"Es war für beide Seiten der richtige Zeitpunkt für eine Trennung. Wir haben stets gut zusammengearbeitet, aber die sportliche Situation lässt keinen anderen Weg als eine Trennung zu", teilte der 38-Jährige mit. Luzern war mit hohen Ambitionen in die Saison gestartet, rutschte nach der Schlappe beim FC Aarau aber auf den letzten Tabellenplatz der Zehner-Liga ab.

Porträt Ciriaco Sforza
Porträt FC Luzern

Konsequenzen gezogen

Der Verein zog die Konsequenzen. "Wir haben uns im Verwaltungsrat für Kontinuität entschieden, sind aber bei gemeinsamen Analysen zum Schluss gekommen, uns im Frieden zu trennen", sagte Präsident Walter Stierli.

Das Alibi ist weg

Sforza ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. "Es fällt nun das Alibi weg, sie muss zeigen, dass sie es besser kann. Die großartigen Fans, denen ich auf diesem Weg ebenfalls ein großes Dankeschön sagen möchte, haben es verdient", sagte der frühere Nationalmannschaftskapitän. Sforza, der in der Bundesliga 264 Spiele (23 Tore) für den 1. FC Kaiserslautern und Bayern München absolvierte, hatte das Amt in Luzern 2006 übernommen. Er sicherte zwei Mal nacheinander den Klassenerhalt in der früheren Nationalliga A und führte das Team zuletzt ins Schweizer Pokalfinale (0:1 gegen den FC Basel).

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