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Österreich: Rapid-Keeper Koch nach Knallkörper-Attacke verletzt

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Österreich  

Rapid-Keeper Koch nach Knallkörper-Attacke verletzt

24.08.2008, 21:48 Uhr | dpa

Georg Koch wird behandelt (Foto: Reuters)Georg Koch wird behandelt (Foto: Reuters) Schmerzhafte Schrecksekunde für den früheren Bundesliga-Torwart Georg Koch: Nachdem ein Feuerwerkskörper in seiner unmittelbaren Nähe explodiert war, musste der Keeper von Rapid Wien verletzt vom Platz getragen werden. Im 286. Wiener Fußball-Derby gegen Austria war Meister Rapid in der 5. Minute durch Branko Boskovic in Führung gegangen. Unmittelbar nach Wiederanstoß ging Koch zu Boden und musste durch Ersatz-Torwart Raimund Hedl (11.) ersetzt werden.

Der 36-jährige Koch, der unter anderem für die Bundesligisten Arminia Bielefeld und den 1. FC Kaiserslautern zwischen den Pfosten gestanden hatte, erlitt laut Rapid-Arzt Benno Zifko ein Gehörtrauma und einen Kreislaufzusammenbruch.

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Bleibende Schäden möglich

"Es lässt sich nicht sagen, ob das Tage oder Wochen dauert. Ich kann bleibende Schäden nicht ausschließen", sagte Zifko nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA in der Halbzeit. Koch sei noch in der Kabine behandelt worden. "Sofortige Infusionen sind das Wichtigste." Er habe sehr starke Schmerzen am rechten Ohr und höre derzeit nicht, erläuterte der Mediziner. Der Kreislaufzusammenbruch sei durch die Schmerzen bedingt. Koch wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

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Tatverdächtiger festgenommen

Der Feuerwerkskörper, der nach Schilderungen des Arztes vor Kochs Brust explodierte, soll aus dem Gäste-Block der Austria-Fans geworfen worden sein. Dass die Partie mit einem 3:0-Sieg für Rapid endete und nicht abgebrochen wurde, hing mit dem Einsatz des Rapid-Kapitäns Steffen Hofmann zusammen. Der frühere Profi von 1860 München hatte Schiedsrichter Thomas Steiner gesagt, mit seinem Team weiter zu spielen. Unmittelbar nach Schlusspfiff wurde nach Angaben von Rapid-Manager Werner Kuhn ein Tatverdächtiger von der Polizei festgenommen. Der mutmaßliche Täter wurde per Videoüberwachung ausfindig gemacht.

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