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Rapid Wien: Verletztem Georg Koch droht Karriereende

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Fussball - Österreich  

Georg Koch droht Karriereende

26.08.2008, 10:59 Uhr | t-online.de

Rapid-Keeper Georg Koch wird verletzt vom Platz getragen. (Foto: imago)Rapid-Keeper Georg Koch wird verletzt vom Platz getragen. (Foto: imago) Vielleicht kann Georg Koch nie wieder Fußball spielen. Nach der Böller-Attacke im Wiener Stadtderby scheint seine Verletzung doch schlimmer zu sein als zunächst befürchtet. Der Rapid-Keeper wurde nach dem Angriff auf dem Platz medizinisch versorgt. In der Kabine dann war der ehemalige Bundesligatorwart über 40 Minuten bewusstlos. Jetzt droht ihm sogar die Sportinvalidität.

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"Nie wieder Fußball"

Koch, der erst einen Tag nach dem Zwischenfall im Krankenhaus umfassend untersucht wurde, steht weiter unter ärztlicher Beobachtung. "Das wird die nächsten 14 Tage so bleiben", sagte Koch gegenüber der "Bild"-Zeitung. "Ich habe immer noch ein lautes Pfeifen im rechten Ohr und spüre einen extremen Druck", schildert der Torwart seine Symptome. "Bei den Gleichgewichtstests, die die Ärzte mit mir durchgeführt haben, bin ich immer wieder nach rechts gekippt. Falls sich das nicht ändert, kann ich nie wieder Fußball spielen!"

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Zwischenfall im Wiener Derby

Was war geschehen? Im 286. Wiener Fußball-Derby zwischen Rapid und Austria (Endstand 3:0) waren im ausverkauften Hanappi-Stadion noch keine sechs Minuten gespielt, da lag Koch auf dem Boden und wand sich vor Schmerzen. Der Deutsche war von einem explodierenden Böller, der aus dem Austria-Block hinter ihm geworfen worden war, außer Gefecht gesetzt worden und musste nach sechsminütiger Erstversorgung ausgewechselt werden. Ein Vorfall wie ein Schock für Koch. "Ich habe in meiner Karriere schon viele hitzige Derbys absolviert, bin aber noch nie durch solche Aktionen von gegnerischen Fans verletzt worden", sagte der 36-Jährige zum österreichischen "Kurier".

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Bengalos im Stadion erlaubt

Dass in österreichischen Stadien gezündelt wird, ist allerdings nichts Neues. "In Österreich sind bengalische Feuer in den Stadien erlaubt", sagte Georg Koch in der "Bild". "Nach unserem 1:0 hat ein Austria-Fan einen Knallkörper geworfen, der über meinen Kopf flog. Ich dachte, dass es ein bengalisches Feuer wäre. Danach kann ich mich nur noch an den Knall erinnern." Der mutmaßliche Täter wurde noch im Stadion verhaftet. Ihm drohen bis zu drei Jahre Haft.

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Sander leidet heute noch

Ähnliches passierte Petrik Sander im Jahre 2005. Der damalige Cottbus-Trainer wurde in einem Spiel bei Erzgebirge Aue von einem Knallkörper getroffen und leidet noch heute unter Folgen. Sander zur "Bild": "Ich habe immer noch ein Pfeifen im Ohr. Und das wird wohl auch nicht mehr weggehen." Und Koch kann Sander jetzt verstehen: "Ich habe mich immer gefragt, warum Petrik so leidet. Jetzt weiß ich, welche Hölle er durchgemacht hat."

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