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Primera División: Ausschreitungen bei Lokalderby in Barcelona

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Primera División - 5. Spieltag  

Feuer auf den Rängen des Olympiastadions

28.09.2008, 13:20 Uhr | dpa, sid

Brandstifter auf der Tribüne des Olympiastadions von Barcelona (Foto: AFP)Brandstifter auf der Tribüne des Olympiastadions von Barcelona (Foto: AFP) Einst traf Rostock im Europapokal auf Barcelona. Jetzt maßen sich die beiden ungleichen Klubs in der außersportlichen Kategorie der Zuschauerausschreitung. Freitags an der Ostsee, samstags in Katalonien: Das Lokalderby Espanyol gegen FC Barcelona (1:2) stand am Rande des Abbruchs.

"Die Krawalle sind eine Schande und einer Stadt wie Barcelona unwürdig", meinte das Fachblatt "Sport".

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Ab in die Kabine

Radikale Barça-Fans schleuderten in der zweiten Halbzeit der Partie im Olympiastadion mehrere Feuerwerkskörper in einen Block von Espanyol-Anhängern. Die Partie wurde für zehn Minuten unterbrochen. Der Schiedsrichter schickte die Spieler derweil in die Kabinen. Nach Angaben des Fachblatts "Sport" wurden bei den Ausschreitungen vier Menschen verletzt. Fünf Randalierer wurden festgenommen.

Spannende Schuldfrage

In Barcelona machte derweil Barça-Präsident Joan Laporta die Sicherheitsdienste von Espanyol für die Ausschreitungen mitverantwortlich. Diese hätten es zugelassen, dass Angehörige der berüchtigten Barça-Fangruppe "Boixos Nois" (Verrückte Jungs) ins Stadion gelangten. "Bei uns lassen wir diese Leute gar nicht erst ins Nou-Camp-Stadion." Die Randalierer warfen wenigstens sechs bengalische Feuer in die Ränge von Espanyol-Anhängern. Die Polizei schritt nicht ein. Der katalanische Innenminister Joan Saura begründete dies tags drauf damit, dass eine Räumung des Barça-Fanblocks zu einer Eskalation der Gewalt geführt hätte.

Die Stars Henry und Messi sind zur Stelle

Sportlich fiel das Siegtor der Gäste durch einen Foulelfmeter in der Nachspielzeit. Der argentinische Ballkünstler Lionel Messi traf. Espanyols Präsident Daniel Sánchez Llibre ging mit dem Schiedsrichter hart ins Gericht. "Es ist eine Schande, was dieser Herr sich erlaubt hat." Der Platzverweis von Espanyols Angreifer Nené sei zu hart und der Elfmeter in der Schlussminute unberechtigt gewesen. Frankreichs Starstürmer Thierry Henry hatte in der 76. Minute die Führung der Gastgeber durch Coro (20.) ausgeglichen. Mit zehn Punkten verbesserte sich der FC Barcelona in der Tabelle auf den dritten Rang.

Auch Real braucht einmal mehr lange

Titelverteidiger Real Madrid gewann bei Betis Sevilla ebenfalls mit 2:1 durch ein Tor in der Schlussminute. Dank Torjäger Ruud van Nistelrooy verbuchten die Königlichen einen Last-Minute-Sieg. Das Sportblatt "As" benannte den Klub kurzerhand in "Ruud Madrid" um. Van Nistelrooy nutzte in der Nachspielzeit einen Konter zum Siegtor. "Ich tue nur meine Pflicht", meinte der Niederländer bescheiden. Nach der Madrider Führung durch Gabriel Heinze (19.) auf Vorlage Rafael van der Vaarts hatte Sergio Garcia (54.) durch einen Nachschuss nach einem Elfmeter ausgeglichen. Der deutsche Nationalspieler Christoph Metzelder kehrte zwar in den Kader von Trainer Bernd Schuster zurück, saß aber nur auf der Bank.

Valencia an der Spitze

Dank eines Doppelpacks von Europameister David Villa verteidigte der FC Valencia die Tabellenspitze. Der Pokalsieger setzte sich mit 4:2 gegen Deportivo La Coruna durch und führt mit 14 Zählern vor dem FC Villarreal (13 Punkte), der sich bei Sporting Gijon mit 1:0 durchsetzte.

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