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Fußball International: Die Bayern stehen mit ihrer Misere nicht allein da

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Europas Topligen  

Bayern stehen mit ihrer Misere nicht allein da

10.10.2008, 12:49 Uhr | t-online.de

Juventus Turins Hasan Salihamidzic (li.) und Manchester Citys Robinho (Montage: t-online.de; Fotos: imago)Juventus Turins Hasan Salihamidzic (li.) und Manchester Citys Robinho (Montage: t-online.de; Fotos: imago) In Deutschland unterhält die anhaltende Erfolglosigkeit des Rekordmeisters aus München Medien und Fans. Doch der Blick über den Tellerrand deckt auf, dass es anderen Schwergewichten in Europas besten Fußballstuben nicht besser geht. Manchester City, Juventus Turin und Paris St. Germain teilen Jürgen Klinsmanns Schicksal eines indiskutablen elften Ranges und verfehlter Erwartungen.

Fenerbahce Istanbul und Ajax Amsterdam halten sich als Zehnt- und Zwölftplatzierte in den Niederlanden und der Türkei derzeit ebenso aus dem Kampf um die Meisterschaft heraus, in den sie ansonsten Jahr für Jahr gehören. Und wie in München stehen dort frühere Nationaltrainer frisch in der Verantwortung.

Bayern-Pleite in Ingolstadt Ohne Stürmer keine Chance

Liga-Alltag ist rau

Ob Fenerbahces Europameistercoach Luis Aragones, Ajax' Marco van Basten, Manchesters Mark Hughes oder Bayerns Jürgen Klinsmann: Die überwiegend erfolgreichen Tage in der Arbeit für die jeweilige Landesauswahl sind für diese immensen Erwartungen ausgesetzten Herren Geschichte, das biedere Liga-Mittelmaß harte Realität.

Robinho verfehlt noch seine Wirkung

Eine illustre Reihe von früheren Bayern-Angestellten ist in die ausbleibenden Siege in Italien und England verstrickt: Hasan Salihamidzic leidet beim italienischen Rekordmeister Juventus unter zwei mageren Siegen aus sechs Begegnungen. Dietmar Hamann hat zwar seit kurzem - für eine Ablösesumme von 48,75 Millionen Euro - den brasilianischen Superstar Robinho an seiner Seite, aber bei Manchester City das alte Problem: Mittelmaß.

Erst Millionen aus Thailand, jetzt von den Saudis

Im Vorjahr schon missglückte dem seinerzeit durch thailändische Finanzkraft verstärkten Lokalrivalen Manchester Uniteds der vorgesehene Angriff auf die großen Vier: auf ManU, Chelsea, Arsenal und Liverpool. Inzwischen pumpen arabische Scheichs ihre Millionen in Schalkes UEFA-Pokal-Gruppengegner, und die Trainingskommandos verteilt nicht mehr der renommierte Schwede Sven-Göran Eriksson, sondern der Waliser Mark Hughes.

Strohfeuer unter Eriksson

Wie Klinsmann früher Mittelstürmer des FC Bayern München, wie Klinsmann einst Nationalcoach, hechelt der kein Jahr ältere Hughes wie Klinsmann dem Anspruch hinterher, den allein ein Zugang wie Robinho symbolisiert. Obwohl ManCity als Elfter schon 18 Mal traf - so häufig wie sonst niemand in der Premier League. Allerdings sprechen 12 Gegentore auch eine deutliche Sprache. Zum Vergleich: Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres hatten sich die Himmelblauen an die Fersen ManUs geheftet, waren als Dritter nur einen Zähler vom späteren Meister und deren drei vom damaligen Spitzenreiter Arsenal entfernt. Im Endklassement aber blieb für City nur Rang neun.

Große Namen, kleiner Ertrag

Interessant die Konstanz in Paris: Der Champions-League-Halbfinalist von 1995 rangiert wie schon in der Vorsaison nach acht Partien auf Position elf. Und wieder mit elf Punkten. Alternde Größen wie Claude Makelele (kam aus London) und Ludovic Giuly (vom AS Rom heim geholt) sind jedoch genauso wenig wie der serbische Starstürmer Mateja Kezman nur verpflichtet worden, um den Abstiegskampf der beiden Vorjahre zu verhindern. Als Sechzehnter rettete sich PSG zuletzt über die Ziellinie.

Zwei Siege über die Bayern

Doch Ex-Nationalspieler Paul Le Guen bleibt auch nach anderthalb Jahren als Cheftrainer nur, sich an die Goldenen Zeiten zu erinnern. Als der 44-jährige Altersgenosse Klinsmanns Mitglied der legendär starken PSG-Truppe war, die 1994/95 mit sechs Siegen aus sechs Vergleichen durch die Champions-League-Zwischenrunde rauschte - und im Zuge dessen auch zwei Mal den FC Bayern schlug. Das war, bevor der Klinsmann zum ersten Mal holte.

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