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Premier League: Manchester United feiert Dimitar Berbatov

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England - Premier League  

Manchester United feiert Dimitar Berbatov

08.11.2008, 11:56 Uhr | t-online.de

Von Jörg Runde

Dimitar Berbatov fühlt sich im roten Trikot wohl. (Foto: imago)Dimitar Berbatov fühlt sich im roten Trikot wohl. (Foto: imago) Lob für einzelne Spieler kommt aus dem Mund von Sir Alex Ferguson fast nie. Damit geizt der schottische Chefcoach von Manchester United schon aus Prinzip. Für ihn zählt eigentlich nur das Team. Vor einigen Wochen auf der Pressekonferenz nach dem 3:0 seiner Mannschaft in der Champions League gegen Celtic Glasgow kam Ferguson aber gar nicht umhin, einen Mann herauszuheben.

„Dimitar Berbatov hat heute den Unterschied ausgemacht. Das war eine überragende Leistung“, lobte Ferguson den zweifachen Torschützen, der erst im Sommer zu den "Red Devils" gewechselt war.

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Außergewöhnliche Fähigkeiten

Gerade einmal dabei, legte Ferguson noch nach. „Dimitar hat außergewöhnliche Fähigkeiten. Er war unser absoluter Wunschspieler. Wir haben uns intensiv um ihn bemüht und er zahlt es uns nun mit Tore zurück. An ihm werden wir noch viel Freude haben.“

Der Gelobte bleibt bescheiden

Der von höchster Stelle Geadelte bleibt trotz der Hymnen bescheiden und gibt das Lob artig zurück: „Die Mannschaft macht es mir hier sehr leicht. Ich fühle mich einfach pudelwohl“, sagt der 27-jährige Bulgare und ergänzt mit funkelnden Augen: „Von einem Wechsel zu Manchester United habe ich schon als Kind geträumt.“

Top-Adresse Europas

Bei dieser Top-Adresse des europäischen Fußballs gelandet zu sein, ist sicherlich nicht die schlechteste Wahl. Das Trainingszentrum des Champions-League-Siegers und amtierenden englischen Meisters im Vorort Carrington gehört zu den modernsten Anlagen weltweit. Fast ein Dutzend bestens gepflegter Rasenflächen macht die tägliche Arbeit zu einem echten Vergnügen. Und Old Traford ist nach wie vor eines der spektakulärsten Stadien überhaupt. Im sogenannten „Theatre of dreams“ soll Berbatov bei der Erfüllung von Fan-Träumen mithelfen.   

Geliebte Stars

Seine zwei Tore im Prestigeduell mit Celtic haben auf jeden Fall schon einmal eines bewirkt: Berbatov ist in der Metropole im Nordwesten Englands angekommen. Die Industrie-Stadt mit den 486.000 Einwohnern glänzt weder durch atemberaubende Architektur noch durch schöne Parks. Hier lieben die Anhänger ihre Stars, wenn sie ehrliche Arbeit abliefern. Und zwar täglich. Auf seinen bisherigen Stationen als Profi hatte Berbatov damit allerdings so seine Probleme.

Schlampiges Genie in Leverkusen

In Leverkusen und auch in Tottenham tat er oft nur das Nötigste. Berbatov bekam den Stempel vom schlampigen Genie verpasst. Trotz seiner 69 Tore in der Bundesliga und 27 Treffer in der Premier League hieß es immer: Der verschludert sein Talent, der kann eigentlich noch viel mehr. „Mir ist dieses Image bewusst. Und ich hatte wirklich manchmal keine Lust. Deshalb wollte ich auch hierher. Ich bin mir sicher, dass dieser Verein mich auf ganzer Linie besser macht“, sagt Berbatov und wirkt dabei, als meine er es diesmal wirklich ernst.

Der Lokalrivale bot mit

Vom „magischen roten Trikot“ erzählt Berbatov dann auch entschlossen. Das sei mitentscheidend für seinen Wechsel zu ManU gewesen. „Wenn es ums Geld gegangen wäre, hätte ich zu Manchester City wechseln müssen. Da hätte ich mehr verdienen können.“ Der neue Besitzer Scheich Sulaiman Al Fahim, der die "Blues" für 260 Millionen Euro gekauft hatte, wollte zum Einstand unbedingt einen Topstürmer präsentieren. Auf der Liste ganz oben stand der Name Berbatov. Der wollte aber lieber mit den besten der Welt spielen. Mit Ronaldo, Rooney, Ferdinand und wie sie alle heißen.„Ich hatte das Gefühl, dass Alex Ferguson voll auf mich setzt.“ Da hat er sich nicht getäuscht.

Zum echten Profi gereift

Ferguson hebt immer wieder heraus, dass Berbatov sich wohltuend von den Sturmkollegen abhebe. „Ronaldo, Tevez und Rooney sind eher kleinere Typen, die aus dem Tempodribbling kommen. Dimitar ist größer, er ist unser Keilstürmer, den man immer anspielen kann.“ Berbatov weiß um diese Stärke. „Die Eigenschaften bringen mir einen gewissen Vorteil“, sagt er und schiebt rasch hinterher: „Aber ohne harte Arbeit bringt mir das auch nichts.“ Es scheint also wirklich so, als sei der Kapitän der bulgarischen Nationalmannschaft in Manchester zu einem echten Profi gereift.

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