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Schweizer Fußballfans sehen Finke als Gross-Erben

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Schweiz - FC Basel  

Schweizer Fußballfans sehen Finke als Gross-Erben

29.11.2008, 13:53 Uhr | t-online.de

Beim FC Basel auf der Liste: Volker Finke. (Foto: imago)Beim FC Basel auf der Liste: Volker Finke. (Foto: imago) Der Schweizer Meister und Tabellenführer FC Basel ist ohne seinen Trainer Christian Gross nicht vorstellbar. Seit 1999 besteht die Erfolgsehe. Doch der Abschied des früheren Bochumer Profis zeichnet sich ab. Im kommenden Sommer läuft der Vertrag des 54-Jährigen aus. Die Tageszeitung "Blick" ließ ihre Leser den Wunsch-Nachfolger bestimmen. Das überraschende Ergebnis: Volker Finke schlägt Lothar Matthäus, Ruud Gullit und Ciriaco Sforza.

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Finke hinterließ in Freiburg kein Vakuum

Wie Gross in Basel steht Finke beim SC Freiburg für eine gar 16 Jahre andauernde Ära. Seit Sommer 2007 und seinem Abschied aus dem Schwarzwald ist der Niedersachse raus aus dem Trainergeschäft, sein SC federte den Verlust in Person Robin Dutts weich, weil erfolgreich ab. Genau dies trauen die Leser des "Blicks" offenbar auch Finke zu, sollte Gross seinem FC Basel in einem halben Jahr Lebewohl sagen.

Ein Drittel spricht sich für Finke aus

Ein Drittel der online Abstimmenden - genau 32 Prozent - votierten für Finke, der sich als Fußball-TV-Experte bei den Eidgenossen während der EM einen Namen machte. Für ihn spricht zudem die räumliche Nähe.

Sforza werden die besten Chancen eingeräumt

Dieses Argument allerdings hat noch eher der Drittplatzierte auf seiner Seite, das Schweizer Fußballidol Ciriaco Sforza. Der frühere Starspieler des 1. FC Kaiserslautern, des FC Bayern München und Inter Mailands ist außerdem als 38-Jähriger satte 22 Jahre jünger als Finke, bringt aus seiner aktiven Zeit einen größeren Namen und auch rein äußerlich mehr Eleganz mit. Insofern besitzt Sforza in den Augen der "Blick"-Redakteure auch die besten Aussichten. Die Leser aber sehen ihn mit 23 Prozent noch hinter Gullit (29 Prozent).

Gross' Assistent wollen nur fünf Prozent der User

Doch ebenso wie Gross' langjährigem Assistenten Fritz Schmid, den der "Blick" noch vor den Schwergewichten Matthäus und Gullit sieht, fehlt es dem einstigen Luzerner Coach Sforza noch an Erfahrung auf der Bank, vor allem auf internationaler Ebene. Die brächte Gullit ebenso reichlich mit wie Matthäus. Unersetzlich, denn Basel tummelt sich regelmäßig im Europapokal, derzeit zum zweiten Mal nach 2002 sogar in der Champions League.

Matthäus und Gullit wohl nicht zu stemmen

Diese Bühne ist Gullit und Matthäus bestens bekannt und entspricht Ruf, Routine und Ausstrahlung der beiden Weltstars der 80er und 90er Jahre. Allerdings gilt der mittlerweile weitgereiste Matthäus als sehr eigen und mitunter auch ungeduldig mit seinen Akteuren. Das wissen auch die Konsumenten des "Blicks", von denen nur elf Prozent Deutschlands Rekordinternationalen favorisieren. Und Gullit dürfte kaum zu finanzieren sein. Wenn den Niederländer, der bereits den FC Chelsea, Newcastle United, Feyenoord Rotterdam und zuletzt die Los Angeles Galaxy betreute, das Schweizer Oberhaus denn überhaupt reizt.

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